DIFC wird das erste KI-native Finanzzentrum der Welt

21.04.2026

DUBAI, VAE, 21. April 2026 /PRNewswire/ -- Das Dubai International Financial Centre (DIFC), das weltweit führende Finanzzentrum im Nahen Osten, in Afrika und in Südasien, gab heute bekannt, dass es sich zum weltweit ersten „KI-nativen" Finanzzentrum entwickeln wird.

DIFC

Als KI-native Gerichtsbarkeit und Destination wird künstliche Intelligenz auf grundlegender Ebene in Rechts- und Regulierungsrahmen, Geschäftsabläufe, Systeme zur Talentförderung, die Infrastruktur des Ökosystems und die physische Umgebung des Bezirks eingebettet sein.

Das „Native-AI"-Programm des Zentrums wird wirtschaftliche Vorteile in Höhe von 3,5 Mrd. USD (12,9 Mrd. AED) und 25.000 Arbeitsplätze schaffen.

Das DIFC ist einzigartig positioniert, um ein KI-Vorbild für die Finanzbranche zu werden, und verfügt über den Vorteil einer schnellen Umsetzung, da es weniger durch Altprozesse und Vorschriften eingeschränkt ist, wie sie in traditionellen Finanzzentren üblich sind.

Das DIFC wird Finanzunternehmen zudem Zugang zu fortschrittlichen KI-Tools zur Unterstützung ihrer Geschäftstätigkeit bieten und KI-Governance-Software sowie ausgebildete Fachkräfte in den Globalen Süden exportieren. Die Gerichtsbarkeit wird die erste sein, die einen Full-Stack-KI-Campus anbietet, der Regulierung, Ausbildung, Rechenleistung und physische KI vereint.

Seine Exzellenz Essa Kazim, Gouverneur des DIFC, sagte: „Die Entwicklung des DIFC zum weltweit ersten KI-nativen Finanzzentrum markiert einen entscheidenden Schritt in Dubais Aufstieg zur globalen Hauptstadt für die Zukunft des Finanzwesens. Da künstliche Intelligenz die internationale Finanzlandschaft neu gestaltet, stärkt diese Initiative Dubais Rolle bei der Festlegung neuer Standards für Innovation, Vertrauen und Wettbewerbsfähigkeit. Im Einklang mit der Dubai Economic Agenda D33 unterstreicht dies unser Engagement für den Aufbau einer widerstandsfähigen, zukunftsorientierten Wirtschaft und die Positionierung des Emirats an der Spitze der verantwortungsvollen Einführung von KI in Finanzdienstleistungen weltweit."

Im Rahmen seiner rechtlichen und regulatorischen Architektur wird das DIFC Ethik- und Governance-Rahmenwerke etablieren, die nicht nur menschliche Aktivitäten, sondern auch KI-Agenten und Robotik abdecken, und sich damit an die Spitze verantwortungsvoller Innovation stellen. In allen Geschäftsbereichen wird KI in Unternehmensabläufe, Compliance-Systeme und die Erbringung von Finanzdienstleistungen eingebettet, wodurch intelligente, automatisierte und vertrauenswürdige Finanzökosysteme entstehen.

Das DIFC beabsichtigt zudem, die weltweit führende Destination für KI-im-Finanzwesen-Unternehmen zu werden und andere Top-10-Finanzzentren in Bezug auf Start-up-Dichte, Risikokapitalfinanzierung und die Entstehung von Einhörnern zu übertreffen.

Das Engagement des DIFC für die Stärkung der Position der Stadt als globaler KI-Hub wird durch das Dubai AI Festival unterstrichen, das am 26. und 27. Oktober 2026 im Dubai World Trade Centre (DWTC) stattfindet und 20.000 Menschen aus aller Welt zusammenbringen wird.

Für das Video: https://youtu.be/Al8rMWgBASM

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2961727/DIFC.jpg

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Ex-Mitarbeitende fordern rund 2 Millionen Franken von Assistenz-Firma am Flughafen Zürich

14.04.2026

Die frühere Assistenz-Firma Goldair AAS am Flughafen Zürich sieht sich einer Welle von Klagen ehemaliger Angestellter gegenüber. Mehrere Verfahren sind bereits beim Bezirksgericht Bülach hängig, wie der Regionalsekretär des VPOD Luftverkehr, Stefan Brülisauer, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Der Gewerkschaft zufolge dürfte sich die Zahl der klagenden Ex-Mitarbeitenden auf über 100 belaufen.

Im Kern der Auseinandersetzung stehen laut VPOD ausstehende Zahlungen in erheblicher Höhe. Die Gewerkschaft spricht von insgesamt rund 2 Millionen Franken, die frühere Beschäftigte von Goldair AAS nachfordern. Einzelne Klagen belaufen sich demnach auf bis zu 40'000 Franken pro Person. Beanstandet werden insbesondere nicht ausgerichtete Ferienentschädigungen während des Urlaubs sowie eine vertraglich zugesicherte, bezahlte Pause von 30 Minuten, die nicht als Arbeitszeit erfasst worden sein soll.

Goldair AAS war bis 2024 am Flughafen Zürich tätig und bot dort Betreuungsdienste für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität an. Die rund 120 Mitarbeitenden dieses Bereichs wurden Anfang 2025 vom Flughafen übernommen und sind seither direkt beim Flughafen beschäftigt. Goldair AAS selbst war ein Joint Venture zweier Firmen und agierte am Standort Zürich zudem als Bodenabfertiger für Fluggesellschaften wie Chair, Air Serbia, Eurowings, Pegasus, Lot und GP Aviation. Im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen bereits wegen der angekündigten Schliessung der Zürcher Station in einem anderen Fall im Fokus gestanden: Nach einem Warnstreik gewährte der Bodendienstleister einen Sozialplan, hielt aber an der Schliessung fest.

Die neuen Klagen sorgen nun auch an den Finanzmärkten für Aufmerksamkeit. Die Titel der Flughafen Zürich AG gaben im Handel an der SIX zwischenzeitlich um 1,92 Prozent auf 245,60 Franken nach. Der operative Assistenzdienst für mobilitätseingeschränkte Reisende liegt mittlerweile vollständig beim Flughafen, die rechtliche Auseinandersetzung richtet sich jedoch gegen den früheren Dienstleister Goldair AAS. Wie rasch das Bezirksgericht Bülach die zahlreichen Verfahren bearbeiten wird und ob es zu Vergleichen kommt, ist offen.