Die erste Hongqiao Tech Week soll im November 2026 starten: Where Global Tech Ambition Meets Chinese Scale (Wo globale Technologieambitionen auf chinesische Größe treffen)

12.06.2026

SHANGHAI, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Informa Markets China kündigte die erste Hongqiao Tech Week an, die vom 20. bis 22. November 2026 im National Exhibition and Convention Center in Shanghai stattfinden soll. Die Veranstaltung findet in einem der dynamischsten Innovationszentren Asiens statt und bringt weltweit agierende Unternehmen, visionäre Führungskräfte, Start-ups, Investoren sowie Anbieter von Technologielösungen zusammen, um Wachstumschancen zu erschließen und Partnerschaften mit China-Fokus zu fördern.

Hongqiao Tech Week will be held on 20-22 Nov in shanghai

Eine bahnbrechende neue Plattform für die globale Zusammenarbeit mit China im Technologiebereich

Die Hongqiao Tech Week stützt sich auf Chinas industrielles Ökosystem im Wert von Billionen Yuan – darunter Halbleiter, Biopharmazeutika, autonomes Fahren, neue Energien und KI – und verbindet die Teilnehmer mit Chinas schnell wachsendem Technologiemarkt.

„Als strategischer Knotenpunkt für die integrierte Entwicklung im Jangtse-Delta hat sich der Hongqiao Business District dem Aufbau eines offenen, integrativen und internationalen Innovationsökosystems verschrieben. Die Einführung der Hongqiao Tech Week unterstreicht nicht nur Shanghais einzigartige Anziehungskraft als globale Technologiemacht, sondern schafft auch einen goldenen Korridor, der internationale Innovation mit dem Markt des Jangtse-Deltas verbindet. Wir freuen uns darauf, über diese Plattform eine tiefe Integration von Technologie, Kapital und Talenten voranzutreiben und gemeinsam ein neues Paradigma der technologischen Zusammenarbeit zu schaffen", sagt Frank Kong, stellvertretender Direktor des Verwaltungsausschusses des Shanghai Hongqiao International Central Business District.

Ein Tech-Festival wie kein anderes

Unter dem Motto „Where Global Tech Ambition Meets Chinese Scale" bietet die Veranstaltung sechs thematische Bühnen: KI, Zukunftsmobilität und Energie, digitale Infrastruktur, Industrie 4.0, Biowissenschaften und Gesundheit sowie Startups. Die Teilnehmer können sich zudem auf ein kulturelles und sinnliches Programm freuen, darunter Geschmack, Musik & Kunst, Mode und Sport sowie VIP-Führungen durch das Jangtse-Delta zu Unternehmen wie Huawei, Anta, Netease, Midea und iFlytek.

Das Festival bietet Start-up-Roadshows, Pitch-Präsentationen, Augmented-Reality-Erlebnisse und exklusive CEO-/Gründer-Mittagessen. Ein „AI Application Innovation Competition & Awards" wird bahnbrechende Lösungen auszeichnen, ergänzt durch inspirierende Vorträge führender Visionäre.

Hongqiao Tech Week held a successful press conference in London on June 8, 2026

„Die Hongqiao Tech Week ist mehr als nur eine Veranstaltung", sagte Athena Gong, Vizepräsidentin von Informa Markets Asia. „Sie ist ein Tor zur Zukunft – wo internationale Unternehmen Chinas Tech-Wirtschaft entdecken, Innovatoren Inspiration finden und ambitionierte Pioniere das nächste Jahrzehnt des technologischen Fortschritts gestalten."

Informationen zur Hongqiao Tech Week

Die Hongqiao Tech Week ist Chinas führendes Technologiefestival und findet vom 20. bis 22. November 2026 im Shanghaier Stadtteil Hongqiao statt. Unter dem Motto „Where Global Tech Ambition Meets Chinese Scale" fördert das Festival Partnerschaften durch Konferenzen, Ausstellungen und Networking.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2996598/EMZ_5696.jpg

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2996599/DSC_2312.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/die-erste-hongqiao-tech-week-soll-im-november-2026-starten-where-global-tech-ambition-meets-chinese-scale-wo-globale-technologieambitionen-auf-chinesische-groWe-treffen-302798686.html

Other news

Angst vor Chaos: Schweizer Sozialpartner gegen Zuwanderungsdeckel

11.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.

Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.

Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.

Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.

Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.

Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.