Die 93. CMEF steht kurz vor ihrer Eröffnung in Shanghai; die weltweit größte Messe der Medizintechnikbranche rückt dabei KI, Robotik und internationale Zusammenarbeit in den Mittelpunkt

05.04.2026

SHANGHAI, 5. April 2026 /PRNewswire/ -- Die 93. China International Medical Equipment Fair (CMEF) findet vom 9. bis 12. April im National Exhibition and Convention Center (NECC) in Shanghai statt. Als weltweit größte Fachmesse für die Medizinproduktebranche steht die diesjährige Veranstaltung unter dem Motto „Innovation Fusion, Boundless Evolution" und konzentriert sich auf Spitzentechnologien und internationale Handelskooperation.

Auf einer Gesamtfläche von über 320.000 Quadratmetern werden fast 5.000 Marken und Unternehmen aus mehr als 20 Ländern und Regionen zusammenkommen, und es werden über 200.000 Fachbesucher und Einkäufer aus 150 Ländern und Regionen erwartet.

Die diesjährige CMEF hebt den rasanten Aufstieg der KI hervor, wobei eine neue Produktpalette im Bereich „KI + Gesundheitswesen" die Branche neu prägt. Bei seiner weltweiten Premiere ermöglicht ein KI-Agent, der „ein Scan, mehrere Diagnosen" beherrscht, die gleichzeitige Erkennung von Erkrankungen in verschiedenen Körperregionen. Eine spezialisierte KI-Diagnosesoftware-Suite ist bereits im klinischen Einsatz, während eine integrierte KI-Trainings- und Inferenzplattform die Rechenkapazitäten für Gesundheitseinrichtungen verbessern wird.

Angesichts der Fortschritte in der medizinischen Robotik wird die Messe neue Produkte aus den Bereichen Chirurgie, Rehabilitation und Altenpflege präsentieren und den Sektor zu mehr Intelligenz und Präzision führen.

Zum ersten Mal richtet die CMEF eine „Future Tech Arena" ein, die sich auf drei Schwerpunkte konzentriert: BCI, verkörperte Intelligenz und Innovationserfolge von Universitäten. In diesem Ausstellungsbereich werden hochmoderne Produkte präsentiert, darunter KI-gestützte MRT-Diagnosesysteme für Alzheimer, Brain-Computer-Interface-Systeme zur Beurteilung und zum Training bei kognitiven Beeinträchtigungen sowie Exoskelett-Roboter.

Die CMEF dient zudem als führender Handelsknotenpunkt für die Globalisierung von Unternehmen und die Zusammenarbeit innerhalb der Branche. In der International Zone werden Aussteller aus über 20 Ländern und Regionen vertreten sein, die die neuesten globalen Innovationen präsentieren, darunter Deutschland, die USA, Südkorea, Japan, Großbritannien, Frankreich, Singapur, Malaysia und Thailand.

Die erweiterte „We"-Reihe internationaler Markenaktivitäten der CMEF umfasst die „WeTalk Stage" mit Vertretern ausländischer Konsulate, führender Branchenverbände und multinationaler Konzerne; der „WeMatch Hub" ermöglicht gezielte Matchmaking-Aktivitäten auf Basis verifizierter Käuferanfragen; und die „International WeTour" bietet maßgeschneiderte Führungen, um internationalen Besuchern die Erkundung der Ausstellerangebote zu erleichtern. Während der Messe wird die CMEF zudem mit den internationalen Abteilungen mehrerer führender Krankenhäuser zusammenarbeiten, um maßgeschneiderte medizinische Dienstleistungen anzubieten und so eine umfassende Gesundheitsversorgung für die internationalen Besucher sicherzustellen.

Im Rahmen der Messe finden Hunderte von Foren statt, bei denen globale Experten und Branchenführer zusammenkommen, um die sich wandelnde Gesundheitslandschaft zu erörtern.

Die Global Harmonization Working Party (GHWP) und das malaysische Gesundheitsministerium werden gemeinsam eine Reihe hochrangiger Veranstaltungen ausrichten, darunter das 3. GHWP-Seminar für innovative Medizinprodukte und das ASEAN-Forum für Innovation und Zusammenarbeit im Bereich Medizinprodukte (Shanghai). Vor-Ort-Sitzungen bieten gezielte Einblicke in Regulierungsrichtlinien und Marktzugangsmöglichkeiten in wichtigen globalen Märkten, unterstützen die Konvergenz und Angleichung internationaler Regulierungsrahmen für Medizinprodukte und fördern einen effizienteren globalen Handel.

Anmelden können Sie sich unter folgender Adresse: https://reg.reed-sinopharm.com/pc/#/login?id=0fe1fc984f9147b49ad107cda4d97a88&channelUuid=744003af4a2b4310a819f2d14ff447f1

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Luzerner Kantonalbank hält an Jahreszielen fest – Gewinn legt um 4,5% zu

13.04.2026

Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) ist mit einem Ergebnis über den eigenen Erwartungen in das Jahr 2026 gestartet. Der Konzerngewinn legte im ersten Quartal um 4,5 Prozent auf 80,1 Millionen Franken zu, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass der operativen Leistung stieg um 3,5 Prozent auf 90,0 Millionen Franken. Damit bestätigt die Bank ihren Ausblick für das Gesamtjahr, obwohl sie ein eingetrübtes Umfeld und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran konstatiert.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich insgesamt um 5,0 Prozent auf 182,6 Millionen Franken. Treiber war vor allem das Zinsengeschäft, das um 4,1 Prozent auf 118,4 Millionen Franken zulegte. Nach Angaben der Bank trug ein aktives Zinsmanagement zu diesem Ergebnis bei, obwohl das Quartal von sinkenden Zinsen geprägt war. Das zinsunabhängige Geschäft wuchs insgesamt um 6,7 Prozent; insbesondere das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft profitierte von höheren Erträgen im Wertschriften- und Anlagebereich und legte um 10,7 Prozent auf 38,6 Millionen Franken zu.

Im Handelsgeschäft verzeichnete die LUKB dagegen einen leichten Rückgang: Der Erfolg sank um 4,9 Prozent auf 23,5 Millionen Franken, blieb nach Unternehmensangaben aber weiterhin über dem geplanten Wert. Auf der Kostenseite stieg der Aufwand um 5,8 Prozent auf 83,9 Millionen Franken, getrieben vor allem von höheren Personal- und Sachkosten. Dennoch verbesserte sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) leicht auf 45,3 Prozent nach 46,1 Prozent im Geschäftsjahr 2025 und liegt damit klar unter der eigenen Zielmarke von maximal 50 Prozent.

Beim Kreditvolumen verfolgt die Bank weiterhin einen gezügelten Wachstumskurs. Die Kundenausleihungen nahmen in der Berichtsperiode um 0,9 Prozent auf 46,8 Milliarden Franken zu, was laut Mitteilung „weiterhin Spielraum für Wachstum“ lässt. Auf Jahressicht strebt die LUKB ein Plus von 3,5 bis 5,5 Prozent bei den Ausleihungen an. In der Vermögensverwaltung kommt die Bank mit dem Ausbau ihrer Mandate zügig voran und visiert für das Gesamtjahr ein Wachstum von mindestens 1,2 Milliarden Franken an; in diesem Bereich sieht sich das Institut nach eigenen Angaben der strategischen Planung sogar etwas voraus.

Insgesamt liegt das Ergebnis des ersten Quartals 2026 nach Darstellung der LUKB über der eigenen Prognose. Dank Ertragsdiversifikation, Kostendisziplin und professionellem Bilanzmanagement fühlt sich die Bank in der Lage, trotz der Unsicherheiten rund um den Krieg im Iran am Mindestziel für den Konzerngewinn 2026 von 295 Millionen Franken festzuhalten. Diese Zielsetzung steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Auswirkungen des Konflikts zeitlich und räumlich begrenzt bleiben.