ISTANBUL, 17. August 2026 /PRNewswire/ -- Mit seiner Vision, in der Zukunft der Mobilität stets einen Schritt voraus zu sein, entwickelt Karsan fortschrittliche Verkehrslösungen und baut mit einem weiteren wegweisenden Projekt seine weltweite Führungsposition im Bereich des autonomen öffentlichen Nahverkehrs weiter aus. Im Rahmen des im weltberühmten Freizeitpark Efteling gestarteten Projekts nahm der Autonomous e-ATAK von Karsan am 12. August 2026 den Personenverkehr auf und verbindet nun den zentralen ÖPNV-Knotenpunkt des Efteling mit Hotels, Unterkünften und Besuchereinrichtungen in der Umgebung. Utku Ayyarkın, Geschäftsführer von Karsan, äußerte sich zu dem Projekt wie folgt: „Wir sind sehr stolz darauf, dass der Autonomous e-ATAK von Karsan als erster autonomer Bus auf öffentlichen Straßen in der niederländischen Provinz Nordbrabant zum Einsatz kommt. Nach unserem Einsatz am Flughafen Rotterdam-Den Haag stärkt dieser zweite autonome Einsatz in den Niederlanden unsere Position in Europa durch ein weiteres wichtiges Referenzprojekt. Die Tatsache, dass der Autonomous e-ATAK für Efteling ausgewählt wurde – ein weltweit bekanntes Ausflugsziel, das jedes Jahr Millionen von Besuchern empfängt –, ist ein wichtiger Beweis für die Reife unserer Technologie und das Vertrauen, das unsere Partner in Karsan setzen. Wir bei Karsan antizipieren nicht nur die Zukunft der Mobilität, sondern integrieren unsere fortschrittlichen Technologielösungen in den Alltag. Durch autonome Projekte, die in verschiedenen Ländern und Anwendungsfällen realisiert werden, lassen wir die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs bereits heute Wirklichkeit werden. Wir werden auch künftig eine Vorreiterrolle bei der breiten Einführung des autonomen öffentlichen Nahverkehrs einnehmen, insbesondere in Europa und auf globaler Ebene."

Als eine der wegweisenden Marken, die den Wandel im Bereich des elektrischen und autonomen öffentlichen Nahverkehrs in Europa vorantreiben, erweitert Karsan sein Portfolio an fortschrittlichen Mobilitätslösungen um einen weiteren Praxiseinsatz. Der Autonomous e-ATAK, der im Efteling, einem der führenden Reiseziele der Niederlande, seinen Betrieb aufgenommen hat, wird eine Strecke von etwa 6 Kilometern zurücklegen. Das Fahrzeug wird Fahrgäste zwischen den Haltestellen „Efteling Hoofdingang" und „Wonderhotel" im gemischten Verkehr unter Einsatz der autonomen Fahrtechnologie der SAE-Stufe 4 befördern.
Der Service, der barrierefrei für Fahrgäste mit Behinderungen gestaltet ist und kostenlos angeboten wird, verbindet den zentralen ÖPNV-Knotenpunkt des Efteling mit Hotels, Unterkünften und Besuchereinrichtungen in der Umgebung. Damit trägt das Projekt nicht nur zur Weiterentwicklung autonomer Technologien bei, sondern fördert auch einen barrierefreien, inklusiven und nachhaltigen Ansatz für die Mobilität.
Eine wegweisende Zusammenarbeit für autonome Mobilität im Efteling!
Der offizielle Startschuss für das Projekt fiel am 10. August 2026 im Efteling. An der Eröffnungsfeier nahmen Vertreter des Efteling, von Arriva, der Provinz Nordbrabant, der Gemeinde Loon op Zand, der niederländischen Kraftfahrzeugbehörde (RDW) und von Dutch Automated Mobility teil. Die Veranstaltung, über die in den niederländischen nationalen und Fachmedien berichtet wurde, brachte Behörden, Technologieunternehmen und Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs zusammen und stellte einen wichtigen Meilenstein im Bereich der autonomen Mobilität dar. Das Projekt, das in Zusammenarbeit von Karsan, Arriva, der Provinz Nordbrabant, der Gemeinde Loon op Zand, SmartwayZ.NL, Dutch Automated Mobility, Applied Autonomy und ADASTEC umgesetzt wurde, ist ein eindrucksvolles Beispiel für eine starke öffentlich-private Zusammenarbeit, die die Zukunft der autonomen Mobilität in Europa mitgestaltet.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.