TORONTO, 8. April 2026 /PRNewswire/ -- CoVet, der KI-Copilot, der entwickelt wurde, um den Verwaltungsaufwand für Veterinärmediziner zu verringern, gab heute bekannt, dass er die ISO 27001-Zertifizierung erhalten hat, den führenden internationalen Standard für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS). Mit der Zertifizierung wird ein strenger Rahmen geschaffen, um Risiken zu erkennen, Kontrollen durchzusetzen und den Schutz sensibler Daten kontinuierlich zu verbessern.
Für Tierkliniken gehen diese Daten weit über medizinische Notizen hinaus. Praxen verwalten Patientenakten, Diagnoseergebnisse, Behandlungspläne, Kundenkontakt- und Rechnungsdaten sowie interne Mitteilungen, die alle sicher, genau und zugänglich sein müssen. Die CoVet-Zertifizierung bestätigt, dass diese Datentypen durch strukturiertes Risikomanagement, Zugangskontrollen, Verschlüsselungspraktiken und laufende Überwachung geschützt sind.
Da immer mehr Praxen KI in den Untersuchungsraum einführen, steigen neben der Leistung auch die Erwartungen an die Sicherheit. Veterinärteams brauchen Systeme, die nicht nur Besuche effizient dokumentieren, sondern auch den gesamten Lebenszyklus von Kundendaten schützen. Die ISO 27001-Zertifizierung zeigt, dass CoVet diese Erwartungen mit geprüften, weltweit anerkannten Kontrollen erfüllt.
„Tierärztliche Teams sollten ihre Effizienz nicht gegen Sicherheit eintauschen müssen", sagt Yannick Bloem, CEO von CoVet. „ISO 27001 legt die Messlatte für den Umgang mit Daten hoch, von der Zugriffsberechtigung bis zur Reaktion auf Vorfälle, und das Erreichen der Norm zeigt, wie ernst CoVet diese Verantwortung nimmt."
CoVet wurde von Veterinärmedizinern entwickelt und ermöglicht es den Teams, bei Terminen anwesend zu sein und die Dokumentation nach Feierabend zu reduzieren. Der Sicherheitsrahmen umfasst strenge Datenzugriffsrichtlinien, Infrastrukturschutz und kontinuierliche Risikobewertungsprozesse, die an internationalen Standards wie HIPAA, GDPR, PIPEDA und SOC2 Typ 2 ausgerichtet sind.
„KI muss sich ihren Platz in der Klinik erst noch verdienen", sagt Mike Parent, COO von CoVet. „Diese Zertifizierung spiegelt die Systeme und die Disziplin hinter unserer Plattform wider. Das bedeutet, dass die Kliniken darauf vertrauen können, dass die Daten, die ihre Versorgung unterstützen, mit der gleichen Strenge verwaltet werden, die sie in der Medizin anwenden."
Da CoVet expandiert, um neue Arbeitsabläufe und Fachgebiete zu unterstützen, bietet sein ISO 27001-zertifiziertes ISMS eine Grundlage für die Aufrechterhaltung von Sicherheit, Widerstandsfähigkeit und Verantwortlichkeit in sich entwickelnden klinischen Umgebungen.
Informationen zu CoVet
CoVet ist ein KI-gestützter klinischer Copilot, der von Tierärzten für Tierärzte entwickelt wurde. CoVet wurde entwickelt, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und Burnout vorzubeugen. Es automatisiert SOAP-Notizen, transkribiert Konsultationen und rationalisiert die Kundenkommunikation, wodurch Kliniken mehr als zwei Stunden pro Tierarzt und Tag einsparen. Tausende von Anwendern auf sechs Kontinenten vertrauen auf CoVet und helfen Veterinärteams, ihre Zeit zurückzugewinnen und sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren: außergewöhnliche Patientenversorgung. Weitere Informationen unter www.co.vet
Medienkontakt: covet@983group.com
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Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.