SAN JOSÉ, Costa Rica, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Costa Rica bekräftigte seine Position als globaler Maßstab für Nachhaltigkeit durch die Ausrichtung des Pre-Forums 2026 des Ibero-Amerikanischen Rats für Ländermarken (CIMAP), einer strategischen Plattform, die führende Vertreter von Ländermarken aus ganz Lateinamerika zusammenbrachte, um Erfahrungen, bewährte Verfahren und Perspektiven zur internationalen Positionierung auszutauschen.

Neben essential COSTA RICA nahmen Delegationen aus Ecuador, Paraguay, Chile, Argentinien, Kolumbien, El Salvador, Guatemala, Panama, Uruguay und Venezuela teil und unterstrichen damit die Rolle Costa Ricas als regionales Zentrum für die Förderung von Agenden, die Ansehen, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Entwicklung integrieren.
Während der Pre-Forum-Sitzungen stellte Costa Rica sein Entwicklungsmodell vor, das weltweit dafür bekannt ist, dass es die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt seines Wertversprechens stellt. Heute werden mehr als 98,6 % der Elektrizität des Landes aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Costa Rica hat als erstes tropisches Land die Entwaldung erfolgreich rückgängig gemacht, wobei über 57 % seines Territoriums von Wäldern bedeckt sind und mehr als 25 % unter Naturschutz stehen.
Gleichzeitig setzt das Land sein wirtschaftliches Wachstum fort und erfüllt gleichzeitig seine Verpflichtungen gegenüber der Umwelt. Im Jahr 2025 stiegen die Gesamtausfuhren um 11 %, während die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) die Marke von 5 Milliarden US-Dollar überschritten.
„Nachhaltigkeit ist in Costa Rica kein alleinstehendes Attribut, sondern eine Art, Geschäfte zu machen. Sie bestimmt, wie wir produzieren, innovieren und mit unserer Umwelt umgehen. Plattformen wie CIMAP sind wichtig, nicht nur um diese Erfahrungen auszutauschen, sondern auch um von anderen Ländern zu lernen und sich als Region weiterzuentwickeln, um authentischere, wettbewerbsfähigere Ländermarken aufzubauen, die auf die globalen Herausforderungen ausgerichtet sind", sagte Adriana Acosta, Direktorin von essential COSTA RICA.
Unter dem Konzept „Costa Rica: Sustainability in Every Shade" (Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht), stellte Acosta die umfassende Nachhaltigkeitsvision des Landes vor und zeigte auf, wie dieser Ansatz in konkrete Maßnahmen umgesetzt wird, die den Produktionssektor, die Institutionen und die Gesellschaft miteinander verbinden.
Diese Vision spiegelt sich auch in der Verwaltung der Landesmarke essential COSTA RICA wider, einer Plattform, die den öffentlichen und privaten Sektor unter gemeinsamen Werten wie Nachhaltigkeit, Innovation, Exzellenz, sozialem Fortschritt und Verbundenheit mit Costa Rica zusammenbringt. Heute sind mehr als 780 Unternehmen Teil der lizenzierten Gemeinschaft und beziehen diese Grundsätze in ihre Arbeit ein, während sie ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten stärken.
Neben den Fachdiskussionen standen auch immersive Erfahrungen auf dem Programm, die es den Delegationen ermöglichten, die kulturelle, historische und städtische Entwicklung Costa Ricas durch Besuche von Wahrzeichen wie dem Nationaltheater von Costa Rica und anderen wichtigen kulturellen Stätten zu erkunden.
Die internationale Delegation besuchte auch die Pazifikregion Costa Ricas, wo sie sich mit Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung befasste. Dabei wurde das Wertversprechen des Landes durch ein integriertes Erlebnis unterstrichen, das Natur, Produktivität und Wohlbefinden miteinander verbindet.
Die Delegierten hoben die Bedeutung des Forums hervor. Mariana Cabrera, Vertreterin der Ländermarke Uruguay, wies darauf hin, dass diese Art von Zusammenkünften dazu beiträgt, regionale Agenden voranzutreiben und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu stärken, während Víctor Palma von der Ländermarke Chile den Wert des Wissensaustauschs und der gemeinsamen internationalen Positionierung hervorhob.
Die Ausrichtung des CIMAP Pre-Forums stärkt Costa Ricas Rolle als wichtiger Akteur bei der Gestaltung einer regionalen Agenda, die Nachhaltigkeit, Ansehen und Wettbewerbsfähigkeit miteinander verbindet und Ländermarken als strategische Instrumente zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in ganz Lateinamerika positioniert.
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2962788/D52A0424.jpg
Die frühere Assistenz-Firma Goldair AAS am Flughafen Zürich sieht sich einer Welle von Klagen ehemaliger Angestellter gegenüber. Mehrere Verfahren sind bereits beim Bezirksgericht Bülach hängig, wie der Regionalsekretär des VPOD Luftverkehr, Stefan Brülisauer, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Der Gewerkschaft zufolge dürfte sich die Zahl der klagenden Ex-Mitarbeitenden auf über 100 belaufen.
Im Kern der Auseinandersetzung stehen laut VPOD ausstehende Zahlungen in erheblicher Höhe. Die Gewerkschaft spricht von insgesamt rund 2 Millionen Franken, die frühere Beschäftigte von Goldair AAS nachfordern. Einzelne Klagen belaufen sich demnach auf bis zu 40'000 Franken pro Person. Beanstandet werden insbesondere nicht ausgerichtete Ferienentschädigungen während des Urlaubs sowie eine vertraglich zugesicherte, bezahlte Pause von 30 Minuten, die nicht als Arbeitszeit erfasst worden sein soll.
Goldair AAS war bis 2024 am Flughafen Zürich tätig und bot dort Betreuungsdienste für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität an. Die rund 120 Mitarbeitenden dieses Bereichs wurden Anfang 2025 vom Flughafen übernommen und sind seither direkt beim Flughafen beschäftigt. Goldair AAS selbst war ein Joint Venture zweier Firmen und agierte am Standort Zürich zudem als Bodenabfertiger für Fluggesellschaften wie Chair, Air Serbia, Eurowings, Pegasus, Lot und GP Aviation. Im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen bereits wegen der angekündigten Schliessung der Zürcher Station in einem anderen Fall im Fokus gestanden: Nach einem Warnstreik gewährte der Bodendienstleister einen Sozialplan, hielt aber an der Schliessung fest.
Die neuen Klagen sorgen nun auch an den Finanzmärkten für Aufmerksamkeit. Die Titel der Flughafen Zürich AG gaben im Handel an der SIX zwischenzeitlich um 1,92 Prozent auf 245,60 Franken nach. Der operative Assistenzdienst für mobilitätseingeschränkte Reisende liegt mittlerweile vollständig beim Flughafen, die rechtliche Auseinandersetzung richtet sich jedoch gegen den früheren Dienstleister Goldair AAS. Wie rasch das Bezirksgericht Bülach die zahlreichen Verfahren bearbeiten wird und ob es zu Vergleichen kommt, ist offen.