GUANGZHOU, China,/PRNewswire/ -- Dies ist ein Nachrichtenbericht von South:
Verdrängt Chinas Aufstieg im verarbeitenden Gewerbe andere Volkswirtschaften oder schafft er Chancen für sie?
Im Vorfeld des APEC-Gipfels 2026, der im November dieses Jahres in China stattfindet, trafen sich Journalisten und Experten aus aller Welt in Guangdong zum Asia-Pacific Media Forum (APMF) 2026.
Das Forum wurde am 5. September in Shenzhen eröffnet und brachte mehr als 400 Vertreter aus dem gesamten asiatisch-pazifischen Raum sowie von internationalen Organisationen zusammen.
Vor der Eröffnung des Forums reisten die Teilnehmer durch Guangdong, um sich aus erster Hand ein Bild von Chinas Industrie und Entwicklung zu machen.
In dieser Folge von „China Xplained" betrachten wir die Zahlen, Lieferketten, Investitionen und Stimmen aus den Entwicklungsländern – um eine größere Frage zu stellen: Verdrängt China andere Volkswirtschaften?
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Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.
Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.
Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.
Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.