CHANGSHU, China, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Die Changzhou Artificial Intelligence Terminal Trendy Products Conference 2026, die unter dem Motto „Empowering Devices, Enabling Smarter Living" stand, wurde am 11. April eröffnet und brachte 20 Unternehmen zusammen, die 27 KI-gesteuerte Geräte präsentierten. Die Präsentation umfasste wichtige Anwendungsfälle wie die tägliche Mobilität, das Leben zu Hause, die Effizienz im Büro und industrielle Anwendungen und bot eine Momentaufnahme der wachsenden Fähigkeiten von Changzhou im Bereich der KI-fähigen Hardware.

Changzhou hat ein vollständig integriertes Ökosystem für KI-Geräte aufgebaut, das die gesamte Wertschöpfungskette umfasst und von etablierten Industrieclustern in den Bereichen High-End-Ausrüstung, Elektrofahrzeuge und Elektronik der nächsten Generation unterstützt wird. Außerdem baut die Stadt ihre Präsenz auf den nationalen und internationalen Märkten aus. Im Bereich der intelligenten Mobilität überstieg die Produktion von Elektrofahrzeugen in der Stadt im Jahr 2025 800.000 Einheiten, wobei Li Auto zu den führenden Akteuren auf dem chinesischen Markt für Elektro-SUV zählt. Ninebot (Changzhou) Tech Co., Ltd. ist seit drei Jahren in Folge Weltmarktführer im Verkauf von intelligenten elektrischen Zweirädern. Im Bereich des Gesundheitswesens präsentierte Jinmu Health Technology Co., Ltd. auf der Konferenz KI-fähige Gesundheitsgeräte, die die wachsende Rolle von KI in medizinischen und Wellness-Anwendungen widerspiegeln. In der Industrierobotik machen kollaborative Roboter aus Changzhou 50 % des Inlandsmarkts aus, und die Roboterarme von JAKA wurden in einer landesweit im Fernsehen ausgestrahlten Kulturgala vorgestellt, in der sie ihre technische Raffinesse demonstrierten. Im Bereich Smart Home haben die Roboter-Rasenmäher von Greenworks auf den internationalen Märkten eine starke Leistung erbracht und gehören in den Vereinigten Staaten zu den drei führenden Anbietern von akkubetriebenen Rasen- und Gartengeräten für Privathaushalte.
Die Veranstaltung war auch mit der weithin beachteten Jiangsu Football City League (der „Su Super League") verbunden, wobei außerhalb des Hauptveranstaltungsortes ein Bereich mit Produktpräsentationen eingerichtet wurde, um das Publikum über die eigentliche Konferenz hinaus einzubeziehen. Zehn Unternehmen präsentierten ihre Produkte in drei Kategorien - intelligente Mobilität, intelligentes Spielzeug und intelligentes Zuhause - und verbanden ihre Produkteinführungen mit praktischen Vorführungen. Das kombinierte Format ermöglichte es sowohl den Akteuren der Branche als auch der Öffentlichkeit, sich direkt mit dem Ökosystem der KI-Geräte in Changzhou auseinanderzusetzen. Auf der Konferenz wurde eine breite Palette von KI-fähigen Produkten und Lösungen für Verbraucher vorgestellt, wobei die Besucher die neuesten Technologien durch interaktive Vorführungen und Displays hautnah erleben konnten.
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Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.