Cellebrite Genesis for Enterprise ist ab sofort allgemein verfügbar und wird in weiteren internationalen Märkten angeboten

19.08.2026

TYSONS CORNER, Virginia, USA, und PETAH TIKVA, Israel, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Cellebrite DI Ltd. (Nasdaq: CLBT), ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen für den öffentlichen und privaten Sektor, gab heute bekannt, dass Cellebrite Genesis in weiteren internationalen Märkten verfügbar ist und nun allgemein für Unternehmen angeboten wird. Die Erweiterung baut auf einem erfolgreichen Early-Access-Programm und der starken Dynamik nach der Einführung von Genesis für den Bereich der öffentlichen Sicherheit im Juni 2026 auf. Genesis verzeichnet weltweit ein deutliches Nutzerwachstum und expandiert weiterhin international. Der Dienst ist mittlerweile in Australien und im Vereinigten Königreich verfügbar und wird voraussichtlich noch in diesem Monat auch in der Europäischen Union angeboten werden.

Cellebrite Logo

Genesis wurde im Juni allgemein für den öffentlichen Sektor freigegeben und wird mittlerweile von einer wachsenden Zahl nationaler, regionaler und lokaler Behörden weltweit genutzt, darunter einige der weltweit größten regionalen und städtischen Polizeibehörden sowie Behörden für öffentliche Sicherheit, Strafverfolgungsbehörden, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsanstalten unterschiedlicher Größe.

Genesis wurde speziell für ein breites Spektrum an Unternehmensermittlungen entwickelt und unterstützt Unternehmensteams dabei, von der manuellen Prüfung von Beweismitteln zu KI-gestützten Ermittlungen überzugehen, die Zusammenhänge innerhalb von Minuten statt Wochen aufdecken. Dies gilt für interne Unternehmensermittlungen, die von Fehlverhalten von Mitarbeitern über Finanzbetrug, Due-Diligence-Prüfungen bei Fusionen und Übernahmen, Insider-Bedrohungen und die Reaktion auf Vorfälle bis hin zur Vorverarbeitung im Rahmen von eDiscovery sowie zu regulatorischen und Compliance-Angelegenheiten reichen.

Beim Einsatz von Genesis in laufenden Fällen zeigt sich für Cellebrite-Kunden eine konkrete Wirkung: Geschwindigkeit und Wirksamkeit der Ermittlungen bei einer Vielzahl von Delikten – darunter Straftaten gegen Kinder, Drogenkriminalität, Menschenhandel, Tötungsdelikte und ungelöste Fälle – werden dadurch gesteigert. Die folgenden Beispiele veranschaulichen, wie Genesis Ermittlern dabei hilft, schneller voranzukommen, übersehene Zusammenhänge aufzudecken und digitale Beweise in konkrete Maßnahmen umzusetzen:

  • Verhinderung eines geplanten Amoklaufs an einer Schule: Nach der Festnahme eines jungen Schülers, der mit einem Amoklauf an seiner Schule gedroht hatte, werteten die Ermittler seine Telefondaten in Genesis aus und konnten innerhalb von fünf Abfragen einen zweiten Schüler am anderen Ende des Landes identifizieren und festnehmen, der einen ähnlichen Anschlag plante.
  • Beweise, die dazu beigetragen haben, Kinder zu schützen: Genesis brachte neue Informationen ans Licht, die bei der anfänglichen manuellen Überprüfung des Geräts eines Verdächtigen übersehen worden waren, und lieferte den Ermittlern damit den erforderlichen hinreichenden Tatverdacht, um nach einjährigen Ermittlungen einen Beschuldigten wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten an Kindern festzunehmen.
  • Gespräche in Haftanstalten in verwertbare Erkenntnisse umwandeln: Eine große Strafverfolgungsbehörde nutzte Genesis, um die Telefonate von fünf Gefängnisinsassen aus einem Zeitraum von drei Monaten zu analysieren, und identifizierte dabei drei Minuten Gesprächszeit, in denen es um den Verbleib illegaler Schusswaffen ging. Infolgedessen beschlagnahmte die Polizei im Rahmen einer umfassenderen Ermittlung mehr als 200 Schusswaffen und nahm drei Verdächtige fest.
  • Überprüfung der Ergebnisse einer vielbeachteten Unternehmensuntersuchung: In einem Fall potenzieller finanzieller Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit einem abgesagten Börsengang brauchten die Ermittler Monate, um herauszufinden, wer daran beteiligt war – die Auswertung derselben Daten durch Genesis brachte dies innerhalb weniger Minuten ans Licht und bestätigte gleichzeitig die Ergebnisse. 
  • Vorsortierung großer Video- und Audiodateien, sodass ein privates Unternehmen für digitale Forensik schnell 20 Videoclips mit Beweisen für eine Straftat isolieren konnte. Dadurch konnte dessen Kunde den Fall zügig vorantreiben, statt sich auf eine manuelle Überprüfung verlassen zu müssen, die Tage gedauert hätte.
  • Aufdeckung eines Netzwerks zur Terrorismusfinanzierung: Nach zwei Monaten manueller Überprüfung nutzte eine regionale Polizeibehörde Genesis, um umgehend Informationen über ein mutmaßliches Netzwerk zur Terrorismusfinanzierung zu erhalten.
  • Überprüfung neuer Hinweise in einem ungelösten Vermisstenfall: Die Sheriff-Behörde eines kleinen Landkreises erhielt einen neuen Hinweis zu einem ungelösten Fall. Die Ermittler nutzten Genesis, um alle Datensätze abzufragen, und konnten sofort feststellen, dass die neuen Informationen für den Fall nicht relevant waren. Die manuelle Überprüfung dieser Spur hätte Wochen gedauert.

„Genesis wurde auf der Überzeugung aufgebaut, dass Beweismittel so schnell nutzbar sein sollten, wie es die Ermittlungen erfordern. Innerhalb von zwei Monaten hat sich dieser Ansatz vom Early Access zu einer bewährten Lösung entwickelt, der auf mehreren Kontinenten vertraut wird. Mit der nun verfügbaren Unternehmensversion bringen wir diesen Ansatz zu Organisationen, die sich vor Betrug, Insider-Bedrohungen und Datendiebstahl schützen wollen", sagte Shiven Ramji, CEO von Cellebrite. „Es ist spannend zu hören, welche Auswirkungen Genesis auf Ermittlungen hat und welches Feedback wir von unseren Kunden erhalten. Genesis ist ein Beispiel für das hohe Innovationstempo, das unsere Kunden erwarten können, und hilft uns dabei, unserem Auftrag gerecht zu werden, Gemeinschaften, Nationen und Unternehmen zu schützen."

Die Weiterentwicklung von Genesis schreitet kontinuierlich voran. Das Unternehmen hat außerdem Deep Investigator eingeführt, eine neue Funktion für die Extraktion von Daten aus Mobilgeräten. Deep Investigator macht Daten zugänglich, die sich normalerweise in nicht geparsten und anderen Datenbanken befinden, und ermöglicht so einen tieferen Einblick in die Inhalte mobiler Geräte. Damit unterstützt die Funktion Ermittler dabei, digitale Beweismittel in schwer zugänglichen Bereichen aufzudecken, darunter brandneue Anwendungen, proprietäre Chat-Plattformen und Datenquellen, die noch nicht vollständig verstanden werden.

Deep Investigator zeigt automatisch weitere Ermittlungsansätze mit Verweisen auf die zugrunde liegenden Beweise auf und wendet dabei die in Genesis integrierten Sicherheitsvorkehrungen an, wodurch sichergestellt wird, dass die Antworten ausschließlich auf den bereitgestellten Beweisen basieren. Jede Abfrage und jede Aktion wird zusammen mit der Identität des Benutzers und einem Zeitstempel protokolliert, wodurch ein lückenloser Prüfpfad entsteht. Cellebrite plant, in den kommenden Monaten neue Funktionen und Verbesserungen einzuführen, die sowohl erweiterte agentische Funktionen als auch eine umfassendere Unterstützung zusätzlicher Datenquellen bieten. Diese Innovationen sollen Ermittlern dabei helfen, intelligenter und schneller zu arbeiten und dabei von einer noch besseren Benutzererfahrung zu profitieren.

Informationen zu Cellebrite 

Das Unternehmen Cellebrite (Nasdaq: CLBT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, als weltweit führender Anbieter von digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen Gemeinschaften, Nationen und Unternehmen zu schützen. Mehr als 7000 Strafverfolgungsbehörden, Verteidigungs- und Geheimdienstorganisationen sowie Unternehmen weltweit vertrauen auf das KI-gestützte Softwareportfolio von Cellebrite, um forensisch fundierte digitale Daten besser zugänglich und verwertbar zu machen. Die Technologie von Cellebrite ermöglicht Kunden, nahezu 3 Millionen rechtlich genehmigte Ermittlungen pro Jahr zu beschleunigen, die Sicherheit des Staates zu verbessern, die betriebliche Effektivität und Effizienz zu steigern sowie fortschrittliche mobile Analyse und Anwendungssicherheit zu leisten. Die Technologie von Cellebrite ist in der Cloud, vor Ort sowie in hybriden Einsatzumgebungen verfügbar und versetzt Kunden auf der ganzen Welt in die Lage, ihre Missionen voranzutreiben, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen sowie den Datenschutz zu gewährleisten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie uns auf www.cellebrite.com und https://investors.cellebrite.com und suchen Sie uns in den sozialen Medien unter @Cellebrite.

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Vom «Rundschau»-Moderator zum Podcast-Host: Brotz plant Neustart bei Blick

08.10.2026

Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.

Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».

Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.

Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.