MÜNCHEN, Deutschland und SEOUL, Südkorea, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- Sky Labs (CEO Jack ByungHwan Lee) gab am 7. September im Rahmen des ESC Congress 2026 in München neue klinische Studienergebnisse zu seinem ringförmigen Blutdruckmessgerät „CART" bekannt.
Sky Labs stieß vor Ort auf großes Interesse und präsentierte in fünf wissenschaftlichen Sessions erstmals klinische Daten zur Anwendung bei Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) und Herzinsuffizienz (HF).
Professor Ki-Hong Lee (Chonnam National University Hospital) stellte eine Studie zur 24-Stunden-Blutdrucküberwachung bei Patienten mit Vorhofflimmern vor und erklärte: „Mit dem CART-Blutdruckmessgerät erreichten wir eine Auswertbarkeitsrate der Daten von etwa 80 %. Dies belegt den praktischen Nutzen der ringbasierten 24-Stunden-Blutdruckmessung und ermöglicht eine kontinuierliche Erfassung des nächtlichen Dipping-Musters."
Professor In-Cheol Kim (Keimyung University Dongsan Hospital) präsentierte Forschungsergebnisse zu Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (mittlere Ejektionsfraktion [EF] von 29 %) und führte aus: „Der zeitgleiche Vergleich zwischen dem CART-Blutdruckmessgerät und der konventionellen ambulanten 24-Stunden-Blutdruckmessung (ABPM) zeigte eine hohe Übereinstimmung und erfüllte die ESH-Kriterien für zulässige Fehlergrenzen vollständig." Dies bestätigt CART als zuverlässiges Instrument zur Unterstützung einer personalisierten Therapie bei Herzinsuffizienz.
Das CART-Blutdruckmessgerät ermöglicht somit eine kontinuierliche Blutdrucküberwachung auch bei Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz, bei denen herkömmliche Blutdruckmanschetten aufgrund unregelmäßiger Pulsfrequenzen oder starker Schwankungen bislang an ihre messtechnischen Grenzen stießen.
Darüber hinaus wurden weitere klinische Studienergebnisse vorgestellt. Professor Hae-Young Lee (Seoul National University Hospital) bestätigte erneut die hohe Messgenauigkeit des CART-Geräts, das die Empfehlungen der European Society of Hypertension (ESH) für manschettenlose Geräte – darunter Static Test, Device Position Test, Awake/Asleep Test und Exercise Test – vollständig erfüllt. Professor Eun-Mi Lee (Dongguk University Ilsan Hospital) präsentierte den Fall eines Patienten, der unter manschettenbedingten Schmerzen und Stress litt. Durch die präzise Ermittlung des tatsächlichen Blutdrucks mittels CART konnte die Medikation sicher reduziert werden. Professor Jong-Chan Youn (Seoul St. Mary's Hospital) analysierte zudem mehr als 12.000 Atemstörungsereignisse bei 62 Patienten mit Schlafapnoe und erfasste dabei deutliche Blutdruckanstiege unmittelbar nach Wiederaufnahme der Atmung.
Die Professoren Seok-Min Kang (Severance Hospital) und George Stergiou (National and Kapodistrian University of Athens) betonten: „Sky Labs gehört zu den wenigen Unternehmen weltweit, welche die strengen ESH-Validierungskriterien für manschettenlose Blutdruckmessgeräte konsequent erfüllen."
Das CART-Blutdruckmessgerät nutzt PPG-Sensoren und KI-basiertes Deep Learning, um über einen smarten Ring eine manschettenlose 24-Stunden-Blutdruckmessung zu ermöglichen. Das Gerät wird bereits in mehr als 2.000 medizinischen Einrichtungen in Korea eingesetzt und verzeichnet inzwischen über 300.000 kumulierte Verschreibungen. Zudem wurde es offiziell in die Leitlinien 2026 der Korean Society of Hypertension (6. Ausgabe) aufgenommen – eine weltweite Premiere für ein ringförmiges, manschettenloses Blutdruckmessgerät.
Jack ByungHwan Lee, CEO von Sky Labs, erklärte: „Auf dem ESC Congress 2026 haben wir das Potenzial von CART für das Management komplexer kardiovaskulärer Erkrankungen wie Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz eindrucksvoll demonstriert. Aufbauend auf mehr als 300.000 Verschreibungen und der Aufnahme in die klinischen Leitlinien werden wir unsere Expansion in Europa und auf den globalen Märkten weiter beschleunigen."
Über Sky Labs
Sky Labs wurde im September 2015 gegründet und ist ein Healthcare-Unternehmen, das mit „CART" ein ringförmiges medizinisches Gerät sowie eine Plattform zur kontinuierlichen Überwachung chronisch kranker Patienten entwickelt und betreibt. Im Jahr 2023 erhielt Sky Labs die Medizinprodukt-Zulassung für „CART BP pro", ein ringförmiges Gerät zur 24-Stunden-Blutdruckmessung. Seit 2024 wird CART BP pro vom koreanischen Health Insurance Review and Assessment Service (HIRA) im Rahmen des Erstattungsverfahrens für „24-Stunden-ABPM" (Code „E6547") anerkannt und in Krankenhäusern verschrieben. Im September 2025 brachte das Unternehmen zudem „CART BP" als Modell für Endverbraucher auf den Markt, das über den offiziellen Online-Shop sowie weitere digitale Vertriebskanäle erhältlich ist.
Medienanfragen
Inok Jung: inok.jung@skylabs.io
Bomi Lee: bomi.lee@skylabs.io
Haftungsausschluss: Das CART-Blutdruckmessgerät ist ein verschreibungspflichtiges Medizinprodukt, das zur Anwendung unter Anleitung einer medizinischen Fachkraft bestimmt ist. Änderungen an der Medikation oder am Behandlungsplan dürfen nur nach Rücksprache mit einer qualifizierten medizinischen Fachkraft vorgenommen werden.
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Während die Dieselpreise in Teilen Italiens neue Höchststände erreichen, zeichnet sich in Luxemburg eine spürbare Entspannung ab – und in Deutschland profitieren Autofahrer nur eingeschränkt von Steuererleichterungen. In Südtirol kletterte der Dieselhöchstpreis in Bozen Medienberichten zufolge auf 2,288 Euro pro Liter und lag damit am Mittwoch über dem Durchschnitt auf den italienischen Autobahnen. Dort wurden im Schnitt 2,287 Euro pro Liter Diesel fällig. Im gesamtstaatlichen Vergleich ist Südtirol damit weiterhin Spitzenreiter bei den Preisen.
Auch in anderen italienischen Regionen zogen die Dieselpreise deutlich an. In Trient stieg der Selbstbedienungspreis auf 2,274 Euro pro Liter, ein Anstieg um 1,1 Cent binnen eines Tages. Die stärksten Preissprünge wurden jedoch nicht in den teuersten Regionen verzeichnet, sondern im Nordosten und im Westen des Landes: In Friaul verteuerte sich ein einmaliges Volltanken von 50 Litern Diesel um 1,25 Euro, in Ligurien um 1,20 Euro, im Latium um 1,15 Euro. Auf den Autobahnen wurden Tagesanstiege von bis zu zwei Cent je Liter registriert. Der Präsident der nationalen Verbraucherunion, Massimiliano Dona, wirft der Regierung in Rom vor, zu wenig gegen die Preisanstiege zu unternehmen, und warnt vor möglichen Folgen für die Inflation.
Parallel dazu zeigt sich in Luxemburg ein gegenteiliger Trend. Dort wird Diesel nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ab Mitternacht um 6,2 Cent je Liter günstiger und kostet dann 1,995 Euro. Damit fällt der Preis unter die Marke von zwei Euro. Die Benzinsorten Super 95 und Super 98 bleiben stabil bei 1,837 Euro beziehungsweise 2,049 Euro je Liter. Auch Heizöl wird in Luxemburg billiger: Bei Abnahme von mindestens 1.500 Litern sinkt der Literpreis am Mittwoch ebenfalls um 6,2 Cent auf 1,477 Euro. Der Großherzogtum bewegt sich damit preislich klar unter dem Niveau vieler Regionen in Italien.
In Deutschland wiederum kommt eine bereits beschlossene Steuerentlastung für Autofahrer nur begrenzt an. In Sachsen-Anhalt senkte die Bundesregierung vor rund einer Woche die Steuern auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter. Laut dem Portal Benzinpreis-blitz kostete Super E10 am Mittwochnachmittag im Landesdurchschnitt 2,12 Euro pro Liter und damit lediglich rund sieben Cent weniger als am Nachmittag vor Inkrafttreten des Rabatts. Der Dieselpreis lag bei 2,19 Euro pro Liter, rund 15 Cent unter dem Vorkrisenniveau. Die Entlastung erreicht damit nicht vollständig die angekündigte Höhe, zudem spielt laut den Erhebungen die Uhrzeit eine wesentliche Rolle: Je nach Tageszeit fällt der Vorteil für Verbraucher unterschiedlich aus.
Im europäischen Vergleich entstehen damit deutliche Preisunterschiede für Dieselverbraucher. Während Italien mit Rekordständen in Teilen des Landes und spürbaren Tagesanstiegen im Fokus steht, nutzt Luxemburg den Spielraum für Preissenkungen. Deutschland versucht, über Steuersenkungen gegenzusteuern, bislang mit begrenzter Durchschlagskraft an der Zapfsäule. Für Verbraucher bleibt das Umfeld volatil – und die Frage, in welchem Umfang staatliche Eingriffe und Marktbewegungen künftig tatsächlich im Portemonnaie der Autofahrer ankommen.