BIRKENSTOCK SETZT EINEN FUSS NACH BOLOGNA

25.05.2026

LINZ AM RHEIN, Deutschland und BOLOGNA, Italien, 25. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Am 20. Mai eröffnet BIRKENSTOCK einen neuen Store in Bologna. Die Hauptstadt der italienischen Region Emilia-Romagna zählt zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Städten Europas. Nach ihrem erfolgreichen Debüt in Mailand im letzten Jahr baut die Marke ihr Retail-Netzwerk in Norditalien weiter aus.

 

BIRKENSTOCK Logo

 

Als dynamische Stadt mit einer langen Geschichte und Tradition ist Bologna der ideale Standort für BIRKENSTOCK. Das moderne Bologna verströmt eine unverwechselbare Energie – eine Stadt, wo jahrhundertealte Kultur auf Innovationsgeist stößt. Ihre von Arkaden gesäumten Straßen und belebten Piazze sind Orte der Kreativität, angefacht von einer florierenden Szene aus Pionieren, Künstlern, und Entrepreneuren. Dieser Ort – an dem Tradition die Inspiration für Fortschritt liefert und neue Ideen vor der Kulisse einer reichhaltigen Geschichte und der typischen italienischen Lebensart Form annehmen – ist bestens vorbereitet, das original Fußbett und die klassischen Silhouetten von BIRKENSTOCK aus erster Hand zu erleben.

WIE DIE STADT, SO DER STORE

Der neue BIRKENSTOCK Store ist eine Hommage an Terrakotta: Der typische Baustoff Bolognas findet sich in den Fußböden und mehreren Artefakten wieder, die von einem der letzten traditionellen Lehmbauer hauptsächlich aus Ton hergestellt wurden – ebenso wie das ein Meter lange Fußbett, das eine der Wände ziert.

Zu den Highlights des 130m² großen Stores zählen seine Arkaden, die an die berühmten Säulengänge der Via Farina erinnern, in deren Schatten Fußgänger flanieren können. Bolognas Säulengänge erstrecken sich insgesamt über 62 Kilometer und haben ihr zusätzlich den Beinamen „Stadt der Arkaden" eingebracht. 2021 wurden diese Bauwerke offiziell zur UNESCO-Welterbestätte ernannt. Zu einem prägenden Symbol waren sie bereits im Jahr 1288 geworden, als der Stadtrat per Dekret beschloss, dass jedes Gebäude über einen solchen Säulengang verfügen musste. Die Höhe musste mindestens 2,66 Meter betragen, damit ein berittener Mann auch mit Hut auf dem Kopf darunter hindurchreiten konnte.

Möbel mit Stampflehm – einer antiken Bautechnik, bei der ein feuchtes Gemisch aus Erde, Kies, Sand und Ton in Wände eingearbeitet wird und die von den Römern nach Europa gebracht wurde – präsentieren sich neben gealtertem Leder und natürlich verwittertem Holz, das aus der Region stammt. Korkelemente und italienische Arbeitshocker aus den 1950ern verleihen den Räumlichkeiten einen authentischen Charakter. Abgerundet wird das Store-Design von Lampen aus Naturjute, die direkt aus der Produktion des BIRKENSTOCK Fußbetts stammt.

KLASSIKER UND NEUE KOLLEKTIONEN

An ihrem neuesten Retail-Standort bringt die deutsche Traditionsmarke mit ihren über 250 Jahre alten Wurzeln in der Schuhmacherkunst ihr legendäres Fußbett ins moderne Bologna. Der Store lädt treue Markenfans und neue Fußbett-Liebhaber dazu ein, die BIRKENSTOCK Produktwelt und die Markenwerte Qualität, Funktion und Tradition zu entdecken und naturgewolltes Gehen zu erleben. Neben den legendären BIRKENSTOCK Clogs und Sandalen umfasst das Sortiment auch moderne geschlossene Schuhmodelle, saisonale Designs, Schuhpflege-Produkte, Accessoires sowie die Hautpflege-Produkte der Care Essentials-Reihe.

INFORMATIONEN FÜR PRESSEVERTRETER

Store-Adresse: Via Farini 3, 40124 Bologna

Öffnungszeiten: Montag–Samstag; 10:00–20:00 Uhr

Store-Bilder: Zum Download

Bildrechte: BIRKENSTOCK/Maarten Willemstein

ÜBER BIRKENSTOCK

BIRKENSTOCK ist eine globale universale Marke, die sich gleichermaßen an alle Konsumenten unabhängig von geografischem Standort, Geschlecht, Alter und Einkommen wendet und einem klaren Purpose verpflichtet ist – dem Erhalt der Fußgesundheit. Tief verwurzelt in der Erforschung der Biomechanik des menschlichen Fußes und getragen von einer Familientradition in der Schuhmacherei, die sich bis ins Jahr 1774 zurückverfolgen lässt, ist BIRKENSTOCK eine zeitlose „Super Brand" mit einer kategorieübergreifenden Produkt- und Markenwelt, die von Einstiegs- bis Luxuspreislagen reicht und dem wachsenden Bedürfnis nach einer bewussten und aktiven Lebensgestaltung Rechnung trägt. Funktion, Qualität und Tradition sind die Kernwerte einer Lifestyle-Marke, die ihre Produkte in den Segmenten Schuhe, Schlafsysteme und Naturkosmetik definieren. BIRKENSTOCK ist der Erfinder des Fußbetts und hat das Prinzip des naturgewollten Gehens geprägt.

Mit weltweit rund 6.200 Mitarbeitern ist BIRKENSTOCK überzeugt, dass die Art und Weise, wie Dinge hergestellt werden, genauso wichtig ist wie das Produkt selbst. Um diese Qualitätsstandards zu gewährleisten, betreibt die Gruppe eine vertikal integrierte Fertigung und produziert alle Fußbetten in Deutschland. Darüber hinaus montiert BIRKENSTOCK über 95 % der Produkte in Deutschland und bezieht über 90 % der Materialien und Komponenten aus Europa. Die Rohstoffe werden nach den höchsten Umwelt- und Sozialstandards der Branche verarbeitet. Für die Materialprüfung verfügt das Unternehmen über hochmoderne wissenschaftliche Labore.

Mit Hauptsitz in Linz am Rhein, betreibt die BIRKENSTOCK Group Vertriebsniederlassungen in den Vereinigten Staaten und Kanada sowie in Brasilien, Japan, Südkorea, Dänemark, Polen, Schweiz, Schweden, Spanien, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Dubai, Singapur, China, Indien und Australien.

Birkenstock Group B.V. & Co. KG

Burg Ockenfels, Linz am Rhein, Deutschland

Weitere Informationen finden Sie auf www.birkenstock-group.com

Unseren Onlineshop finden Sie unter www.birkenstock.com 

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Angst vor Chaos: Schweizer Sozialpartner gegen Zuwanderungsdeckel

11.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.

Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.

Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.

Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.

Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.

Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.