AUSTIN, Texas, 23. September 2026 /PRNewswire/ – Bambu Lab hat heute den R1 vorgestellt, einen 55-W-CO₂-Laserschneider und -gravierer für Arbeiten, die bisher eine eigene Werkstatt voraussetzten: Er schneidet und graviert Holz, klares Acryl und Leder, graviert Glas, Stein und beschichtete Metalle, richtet seinen Strahlengang selbst aus – und ist dabei sicher genug für den Einsatz zu Hause. Der R1 eröffnet eine neue Kategorie im Bambu-Ökosystem und ist ein großer Schritt in Richtung Personal Manufacturing: mehr Raum zum Gestalten und mehr Materialien in den Händen der Maker. Mit dem R1 wird aus einer Platte Schwarznuss-Sperrholz oder Acryl ein fertiges Werkstück – auf einer Maschine, an der eigenen Werkbank.

Ein Laser, mehr Materialien
Im R1 arbeitet ein 55-W-CO₂-Laser. Er schneidet und graviert Holz, Acryl, Leder, Papier und Stoff und graviert Glas, Stein und beschichtete Metalle. Klares Acryl und Glas sind die auffälligsten Beispiele: Ein Diodenlaser geht einfach durch beide hindurch, ein CO₂-Laser nicht. Der R1 kann klares Acryl schneiden und gravieren – und Glas gravieren.
Als CO₂-Laser schneidet er außerdem dickeres Holz als ein Diodenlaser, schneller und mit weniger Verkohlung an der Kante – bis zu 18 mm Schwarznuss-Sperrholz und 20 mm Acryl. Die Arbeitsfläche misst 600 × 300 mm; mit dem Conveyor-Zubehör nimmt der R1 Material bis zu 3000 mm Länge auf – länger als sein eigenes Bett und genug, um Arbeiten im Möbelmaßstab in Reichweite zu bringen. Auch gewölbte Objekte kann er gravieren.
Wer die 3D-Drucker von Bambu Lab kennt, erkennt den Ansatz wieder. Diese Maschinen haben einen Prozess, der früher Feinabstimmung, Kalibrierung und Geduld verlangte, zu etwas gemacht, das man einfach laufen lässt. Ein CO₂-Laser hat seine eigene Variante dieses Problems – die Einrichtungsarbeit, die zwischen Ihnen und dem ersten Schnitt steht. Genau die nimmt der R1 Ihnen ab.
Eine Premiere beim Laserschneider: Er richtet sich selbst aus
Bei einem CO₂-Laser gelangt der Strahl über mehrere Spiegel zur Linse. Stehen diese Spiegel auch nur leicht schief, läuft der Strahl aus der Spur: Schneidleistung und Präzision sinken, im schlimmsten Fall ist die Maschine praktisch nicht nutzbar. Jeder CO₂-Laser braucht diese Ausrichtung, und bei den meisten Geräten ist sie Handarbeit: Thermopapier auf die Spiegelhalterung kleben, einen Testschuss abgeben, die Brandmarke ablesen, den Spiegel von Hand nachstellen, erneut schießen – Spiegel für Spiegel, und wieder von vorn, sobald sich etwas verstellt. Wer das zum ersten Mal macht, ist damit schnell eine Stunde beschäftigt.
Auto Laser Alignment übernimmt das. Sie setzen den Laser Alignment Sensor – eine Platte mit Fadenkreuz – auf den Werkzeugkopf; die Maschine liest den Strahl am Fadenkreuz ab, erkennt, wo der Strahlengang abweicht, und korrigiert ihn über motorisierte Spiegelaktoren. Kein Papier, keine Testschüsse, kein Schraubendrehen. Nach etwa einer Minute ist es erledigt. Exklusiv bei Bambu Lab.
TriSense-System: Was Sie markieren, das schneidet er
Vor dem Schnitt klärt der R1 drei Dinge: wo Material und Design liegen, wie hoch die Oberfläche ist und wie sich der Werkzeugkopf darüber bewegt. Das TriSense-System übernimmt alle drei – Kameras, Laser und Encoder arbeiten als Einheit:
In der Praxis heißt das: gleichmäßig auf gewölbten Objekten wie einer Schale gravieren, kleine Teile finden und fein detaillieren, die von Hand kaum zu handhaben sind, oder eine gedruckte Kontur – etwa die Form eines Aufklebers – nachfahren und mit einer Genauigkeit von unter 0,2 mm entlang dieser Linie schneiden.
Die Bewegungstechnik aus den 3D-Druckern von Bambu Lab
Ein Laser-Werkzeugkopf startet, stoppt und wechselt in einem einzigen Job tausende Male die Richtung – wie sauber das geschieht, entscheidet über das Ergebnis. Die Algorithmen dafür sind die aus den 3D-Druckern von Bambu Lab, neu abgestimmt auf den Laser:
Sicher und kompakt genug für den Heimarbeitsplatz

*Vergleich der Außenmaße mit repräsentativen Consumer-CO₂-Lasern bei gleicher Arbeitsfläche, gemessen von Bambu Lab. Die tatsächliche Größe variiert je nach Modell.
Hinweis: Mit Riser Base oder Conveyor ist das Gehäuse nicht mehr vollständig geschlossen; der R1 wird damit von einem geschlossenen Gerät der Klasse 1 zu einem Gerät der Klasse 4. In dieser Konfiguration ist eine CO₂-Laserschutzbrille erforderlich, und die Nutzung ist ausschließlich geschultem Fachpersonal vorbehalten.
Teil des Bambu-Erlebnisses
Die Hardware des R1 ist so gebaut, dass der erste Schnitt kein Spezialisten-Setup braucht. Derselbe Gedanke setzt sich in der Bedienung fort. Dasselbe MakerWorld. Dasselbe Bambu-Konto. Derselbe vertraute Workflow in Bambu Suite, unter Windows und macOS. Wer bereits einen Drucker von Bambu Lab nutzt, muss sich beim R1 nicht auf eine neue Arbeitsweise einstellen – er fügt sich in das bekannte Ökosystem ein: weniger Neues zu lernen, schneller loslegen.
Wenn Sie schon drucken, gibt es jetzt mehr zu machen.
Ein 3D-Drucker deckt die Form ab. Der R1 erweitert dieselbe Werkbank um Materialien, die ein Drucker nicht formt: Holz, klares Acryl, Leder, Papier und Stoff, dazu Gravuren auf Glas, Stein und beschichtetem Metall. Drucken Sie Struktur, Verbindungen und innere Details; schneiden und gravieren Sie die Teile, die Maserung, eine saubere Kante oder Licht durch Acryl brauchen.


Zielgruppen
Der R1 ist gemacht für:
Preis und Verfügbarkeit
R1: USA: 2.499,00 USD (zzgl. Steuern / inkl. Versand) · EU: 2.499,00 EUR (inkl. Steuern / zzgl. Versand)
Die Vorbestellung startet am 22. September 2026 im offiziellen Bambu-Lab-Store; der Versand beginnt im Oktober.
Ein Objektiv mit kurzer Brennweite ist im Lieferumfang enthalten. Riser Base, Conveyor, Rotationsaufsatz, Objektive mit mittlerer und langer Brennweite, Vision Encoder, E1 Pro Luftreiniger und Auto Fire Extinguishing System sind separat erhältlich.

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Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.
Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.
Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.
Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.