AutoFlight schließt erste eVTOL-Tee-Auslieferung mit Lasten bis zwei Tonnen in China ab

17.04.2026

KUNSHAN, China, 17. April 2026 /PRNewswire/ -- AUTOFLIGHT hat Chinas ersten eVTOL-Transportversuch der 2-Tonnen-Klasse in Guizhou, einer Bergprovinz im Westen Chinas, erfolgreich abgeschlossen.

Bei dem Versuch wurde das CarryAll (V2000CG) von AutoFlight – ein vollständig autonomes, unbemanntes eVTOL-Fluggerät – für den Transport von frischem Frühlingstee zwischen den Städten Anshun und Guiyang eingesetzt, die etwa 120 km voneinander entfernt in der Provinz Guizhou liegen. Das unbemannte Fluggerät überquerte das zerklüftete Berggelände in gerade einmal 37 Minuten, was eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Straßentransport in der Region darstellt.

Im Anschluss an den eVTOL-Lufttransfer wurde der frische Tee per Hochgeschwindigkeitszug über eine Entfernung von fast 2.000 Kilometern von Guiyang nach Shanghai transportiert. Das integrierte Modell „eVTOL + Hochgeschwindigkeitszug" ermöglichte eine Lieferung am selben Tag, so dass der frisch gepflückte Tee von den entlegenen Bergplantagen im Westen Chinas innerhalb von 24 Stunden zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern in den Großstädten im Osten gelangte.

Die wichtigsten Vorteile der autonomen eVTOL-Lösung

  • Autonome Flugfähigkeit: Kein Pilot an Bord erforderlich, was die Sicherheit und die betriebliche Effizienz des Frachttransports erhöht.
  • Hohe Fluggeschwindigkeit: 37 Minuten für die 120 km lange Bergüberquerung, wodurch sich die Transitzeit im Vergleich zum herkömmlichen Landverkehr um mehrere Stunden verkürzt.
  • Umweltfreundlich: Vollelektrischer Antrieb, keine Betriebsemissionen und geringe Lärmbelastung, im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung.
  • Hohe Flexibilität: Senkrechtstart- und -landefähigkeit, keine Landebahn für Punkt-zu-Punkt-Direktzustellung erforderlich.

Informationen zum AutoFlight CarryAll (V2000CG)

Das CarryAll (V2000CG) ist das weltweit erste eVTOL-Flugzeug der 2-Tonnen-Klasse, das von der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde (Civil Aviation Administration of China, CAAC) die Typgenehmigung (TC), die Produktionsgenehmigung und das Lufttüchtigkeitszeugnis erhalten hat. Als vollständig autonomes, unbemanntes Frachtflugzeug bietet es eine außergewöhnliche Leistung für eine Vielzahl von Logistikszenarien:

  • Maximale Nutzlast: 400 kg
  • Maximale Reichweite: bis zu 200 km
  • Reisegeschwindigkeit: ca. 180 km/h

Zitate von Führungskräften

Li Yun, CCO von AutoFlight

„Das innovative Modell „autonomer eVTOL-Lufttransfer + Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnstrecke" überwindet logistische Engpässe in hochgelegenen Bergregionen. AutoFlight wird sich mit weiteren Partnern zusammentun, um dieses effiziente, umweltfreundliche autonome Frachtmodell auf weitere landwirtschaftliche Spezialgebiete auszudehnen. Dies wird dazu beitragen, dass mehr qualitativ hochwertige lokale Agrarerzeugnisse schnell auf die nationalen Märkte gelangen und die regionale industrielle Aufwertung und die Wiederbelebung des ländlichen Raums vorantreiben.

Die eVTOL-Frachtmodelle von AutoFlight haben Flugoperationen in realen Szenarien durchgeführt, unter anderem auf Offshore-Ölplattformen, beim Transport landwirtschaftlicher Produkte zwischen Städten und bei der Brandbekämpfung, wobei sie mit globalen Kunden zusammengearbeitet haben, um den Kommerzialisierungsprozess von eVTOL voranzutreiben. Darüber hinaus durchläuft das 6-sitzige eVTOL-Passagierflugzeug V2000EM Prosperity derzeit die Zivilluftfahrt-Zulassung durch die CAAC und hat die Phase IV der Konformitätsprüfung erreicht.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2959102/7.jpg

 

 

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UBS kappt Nemetschek-Kursziel auf 56 Euro und warnt vor Cashflow-Risiken

13.04.2026

Die Schweizer Großbank UBS hat ihre Einschätzung für die Aktien des Bausoftware-Spezialisten Nemetschek deutlich verschärft und die Titel von „Neutral“ auf „Sell“ abgestuft. Das Kursziel wurde von zuvor 76 Euro auf 56 Euro gesenkt und damit in etwa auf das aktuelle Kursniveau angepasst. An der Börse gerieten die Papiere daraufhin spürbar unter Druck; seit dem Rekordhoch im August haben die Aktien bereits fast 60 Prozent an Wert verloren.

Im Mittelpunkt der Kritik von UBS-Analyst Michael Briest stehen die langjährigen Vertragsstrukturen von Nemetschek. Diese seien im ersten Jahr für Umsatz- und Cashflow-Entwicklung zwar positiv, könnten aber ab dem zweiten Jahr zunehmend belastend wirken. Aus Sicht des Experten droht sich das Vertragsmodell damit „von einem Wachstumsmotor in ein Wachstumshemmnis“ zu verwandeln. Briest sieht den bislang starken Cashflow des Unternehmens durch diese Struktur gefährdet.

Zudem verweist die UBS auf die wachsenden Verdrängungssorgen rund um Künstliche Intelligenz. Der Markt könnte die Risiken aus den langfristigen Verträgen mit den Erwartungen eines raschen Umstiegs auf KI-basierte Lösungen vermischen. In einem Umfeld, in dem technologische Innovation und Anpassungsfähigkeit an neue Software-Generationen entscheidend sind, geraten traditionelle Angebotsmodelle unter zusätzlichen Rechtfertigungsdruck.

Charttechnisch bleiben die Nemetschek-Titel unter ihrer 21-Tage-Durchschnittslinie, die bereits seit dem Rekordhoch vom August als Widerstand fungiert und den kurzfristigen Abwärtstrend bestätigt. Die Herabstufung durch UBS erhöht den Druck auf das Management, die Tragfähigkeit der bestehenden Vertrags- und Produktstrategie unter Beweis zu stellen. Wie stark sich die Kombination aus möglicher Cashflow-Abschwächung und KI-Konkurrenz tatsächlich auf die mittelfristige Entwicklung von Nemetschek auswirkt, bleibt indes offen und hängt wesentlich von der Reaktion des Unternehmens und der Nachfrage seiner Kunden ab.