New offering supports growing demand for guarantees in construction, real estate and commercial sectors
AMSTERDAM, Sept. 11, 2026 /PRNewswire/ -- Atradius Surety has expanded into Canada, marking an important milestone in its international growth strategy. Its offering helps Canadian businesses secure contractual, legal, and regulatory obligations while preserving bank credit capacity.
Atradius is a leading surety provider in Europe, with local presence in Belgium, Denmark, Finland, France, Germany, Italy, Luxembourg, Netherlands, Norway, Portugal, Spain, Sweden, and United Kingdom. The company is now extending its global footprint, establishing its first branch beyond Europe.
On 31 August 2026, Sam Halilovic was appointed Senior Manager, Surety Canada. He is responsible for establishing and developing Atradius Surety's Canadian business, building relationships with customers and brokers, and supporting the company's long-term growth ambitions in the market.
Commenting on the expansion, Halilovic said: "The Canadian surety market is a growing, relationship-driven sector, supported by ongoing infrastructure, construction, and government procurement projects, which continue to create opportunities for surety companies to expand their presence. Canada offers room for a well-capitalised international carrier like Atradius to differentiate itself through responsive underwriting, specialised product knowledge, and expertise. We can become a trusted long-term partner for brokers and contractors seeking consistency, capacity, and responsiveness".
Atradius Surety will focus on the construction sector, real estate developers, publicly listed companies, and international businesses especially those needing cross-border capacity in both Europe and Canada. The expansion reflects Atradius Surety's commitment to supporting customers across markets and reinforces its position as a trusted surety partner with growing international capacity.
Atradius
More information at https://group.atradius.com.
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Pavel Gómez del Castillo
pavel.gomezdelcastillo@atradius.com
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.