Mit dem Endeavor® wird die rund um die Uhr stattfindende Forschung bei Ginkgo um die schnellste Erzeugung von zellulären Hochdurchsatzdaten erweitert
PORTLAND, Oregon, und BOSTON, 9. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Araceli Biosciences und Ginkgo Bioworks (NYSE: DNA) gaben heute die Integration des Endeavor®-High-Content-Imaging-Geräts von Araceli in „Nebula", das autonome Labor von Ginkgo in Boston, bekannt. Das Endeavor, das weltweit schnellste High-Content-Imaging-System, ergänzt die bestehenden Technologien von „Nebula" um zelluläre Bildgebung mit Echtzeitanalyse und stellt Forschern die umfangreichen, kuratierten Datensätze zur Verfügung, die für das Training und die Validierung von KI-Modellen zur Wirkstoffforschung erforderlich sind.
Nebula basiert auf den „Reconfigurable Automation Carts" (RACs) von Ginkgo. Jedes RAC ist eine modulare Einheit, die Roboterarme, automatisierten Probentransport und eine einheitliche Steuerungssoftware vereint, sodass Geräte je nach Änderung der Arbeitsabläufe hinzugefügt oder neu angeordnet werden können. Täglich nutzen Dutzende von Wissenschaftlern die über 100 RACs auf Nebula für echte Forschungsarbeiten, reichen Protokolle ein und erhalten ihre Daten bereits am nächsten Tag. Nebula erledigt die Arbeit vieler Wissenschaftler autonom und parallel, läuft Tag und Nacht und benötigt dabei nur etwa ein Drittel des Platzes, den ein herkömmlicher Labortisch für dieselbe Arbeit benötigen würde.
Das Endeavor-System, das eine 1536-Well-Platte in weniger als vier Minuten abtastet, ist in das RAC-basierte System von Nebula integriert und läuft kontinuierlich neben den ständig aktiven Experimenten. Mithilfe der ClaireRT™-Software von Araceli analysiert das Endeavor-System jede Vertiefung bereits während der Bildaufnahme. Wenn eine Vertiefung die festgelegten Kriterien nicht erfüllt, kann das System das Bedienpersonal oder Nebula benachrichtigen oder die Bildaufnahme unterbrechen, damit etwaige Probleme behoben werden können, bevor das Experiment fortgesetzt wird.
„Die nächste Generation der KI in der Wirkstoffforschung erfordert biologische Daten in einer völlig anderen Größenordnung", erklärte Matt Beaudet, President und CEO von Araceli Biosciences. „Das Labor selbst befindet sich im Wandel. Es generiert nun zelluläre Daten, interpretiert das Gesehene und reagiert in Echtzeit. Ginkgo setzt dies mit Nebula um, und Araceli integriert hochauflösende Bildgebung und Echtzeitanalyse in großem Maßstab in diesen Prozess."
„Ein autonomes Labor gewinnt jedes Mal an Wert, wenn man es um ein erstklassiges Gerät erweitert", sagte Jason Kelly, Mitbegründer und CEO von Ginkgo Bioworks. „Mit Ihrem eigenen autonomen Labor kann jeder Ihrer Wissenschaftler auf die branchenführende High-Content-Bildgebung von Endeavor zugreifen und diese mühelos mit all Ihren anderen Geräten verbinden. Genau das bietet Ihnen ein autonomes Labor: die besten Werkzeuge der Biologie, vereint in einem System mit einheitlicher Software, das Ihre Experimente rund um die Uhr durchführt."
Informationen zu Araceli Biosciences: Araceli Biosciences entwickelt die weltweit schnellsten High-Content-Imaging-Geräte sowie KI-gestützte Analysesoftware für automatisierte, KI-gesteuerte Labore. Die integrierten Lösungen des Unternehmens liefern zelluläre Erkenntnisse in Echtzeit, die es automatisierten Arbeitsabläufen ermöglichen, in jeder Phase eines Experiments die Qualität zu überprüfen und Entscheidungen zu treffen. Dadurch unterstützen sie Biotech- und Pharmaunternehmen dabei, ihre Forschungsergebnisse schneller und mit größerer Sicherheit zu skalieren. Weitere Informationen finden Sie unter aracelibio.com.
Informationen zu Ginkgo Bioworks: Ginkgo Bioworks entwickelt Werkzeuge, die es jedem erleichtern, biologische Prozesse technisch zu gestalten. Das Unternehmen bietet autonome Labore an, die manuelle Laborarbeiten durch Robotik ersetzen und so die Produktivität von Wissenschaftlern erheblich steigern. Das firmeneigene autonome Labor von Ginkgo ist zudem als „Cloud-Labor" über unsere Auftragsforschungsdienste „Datapoints" und „Solutions" verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter ginkgo.bio oder folgen Sie uns auf sozialen Medien wie X (@Ginkgo und @Ginkgo_Biosec), Instagram (@GinkgoBioworks), Threads (@GinkgoBioworks) oder LinkedIn. Ginkgo Bioworks entwickelt autonome Laborinfrastrukturen und Dienstleistungen zur Generierung biologischer Daten, um die experimentelle Wissenschaft skalierbarer und zugänglicher zu machen. Ginkgo Bioworks ist die führende horizontale Plattform für die Zellprogrammierung und bietet flexible, ganzheitliche Dienstleistungen, die Unternehmen in verschiedenen Märkten – von der Lebensmittel- und Agrarindustrie über die Pharmabranche bis hin zur Industrie- und Spezialchemie – bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen unterstützen.
Zukunftsgerichtete Aussagen von Ginkgo Bioworks: Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der US-amerikanischen Wertpapiergesetze, darunter Aussagen zu den Fähigkeiten und dem potenziellen Erfolg der Partnerschaft sowie zu den autonomen Labors von Ginkgo. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind in der Regel an Begriffen wie „glauben", „können", „prognostizieren", „potenziell", „erwarten", „voraussehen", „schätzen", „beabsichtigen", „Strategie", „Zukunft", „Chance", „planen", „könnte", „sollte", „wird", „würde", „wird sein", „wird fortbestehen", „wird wahrscheinlich dazu führen" und ähnliche Ausdrücke. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Vorhersagen, Projektionen und andere Aussagen über zukünftige Ereignisse, die auf aktuellen Erwartungen und Annahmen beruhen und daher Risiken und Ungewissheiten unterworfen sind. Zahlreiche Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen zukünftigen Ereignisse wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Mitteilung abweichen, darunter unter anderem: (i) unsere Fähigkeit, kurz- und langfristige Kosteneinsparungen im Zusammenhang mit unseren Standortkonsolidierungsplänen zu realisieren, einschließlich der Fähigkeit, Mietverträge zu kündigen oder Untermieter für ungenutzte Einrichtungen zu finden, (ii) Kursschwankungen der Ginkgo-Wertpapiere aufgrund verschiedener Faktoren, darunter Veränderungen in den wettbewerbsintensiven und stark regulierten Branchen, in denen Ginkgo tätig ist und tätig sein will, Leistungsschwankungen bei Wettbewerbern sowie Änderungen von Gesetzen und Vorschriften, die sich auf das Geschäft von Ginkgo auswirken, (iii) die Fähigkeit, Geschäftspläne, Prognosen und sonstige Erwartungen umzusetzen sowie zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren und zu realisieren, unter anderem im Hinblick auf unser Angebot an Lösungen und Tools, (iv) das Risiko eines Nachfragerückgangs bei Produkten, die synthetische Biologie nutzen, (v) die Unsicherheit hinsichtlich der Nachfrage nach passiven Überwachungsprogrammen und Biosicherheitsdienstleistungen, (vi) Veränderungen in der Biosicherheitsbranche, unter anderem aufgrund technologischer Fortschritte, neu auftretender Wettbewerber sowie der Weiterentwicklung von Branchenanforderungen, Standards und Vorschriften, (vii) der Ausgang etwaiger anhängiger oder potenzieller Gerichtsverfahren gegen Ginkgo, (viii) unsere Fähigkeit, die erwarteten Vorteile aus unseren Plattformprogrammen und Vermögenswerten zu realisieren und deren Erfolg sicherzustellen, (ix) unsere Fähigkeit, gentechnisch veränderte Zellen, Bioprozesse, Datenpakete oder andere Leistungen erfolgreich zu entwickeln, (x) der Erfolg unserer Kunden bei der Produktentwicklung, Produktion oder Fertigung, (xi) unsere Anfälligkeit gegenüber den Volatilitäts- und Liquiditätsrisiken, die mit dem Halten von Beteiligungen an anderen operativen Unternehmen und anderen nicht zahlungswirksamen Gegenleistungen, die wir für unsere Dienstleistungen erhalten können, verbunden sind, (xii) die potenziellen negativen Auswirkungen unserer Umstrukturierung auf unser Geschäft oder das Ausbleiben der damit verbundenen erwarteten Einsparungen, (xiii) die Unsicherheit hinsichtlich der Haushaltsprioritäten der Regierung und der den Regierungsbehörden zugewiesenen Mittel, einschließlich potenzieller nachteiliger Auswirkungen durch den Stillstand der US-Regierung, (xiv) unsere Fähigkeit, unser autonomes Labor (einschließlich Nebula) innerhalb der von uns vorgesehenen Zeitrahmen und in dem von uns erwarteten Umfang zu skalieren, dessen Kapazität zu erweitern und dessen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, (xv) das Tempo und das Ausmaß, in dem die Infrastruktur für autonome Labore in den breiteren Märkten der Biowissenschaften und der industriellen Biotechnologie eingeführt wird und manuelle Laborarbeiten dort verdrängt, (xvi) die tatsächliche Größe, Zusammensetzung und das Wachstum der von uns angestrebten Zielmärkte, die erheblich von unseren Schätzungen abweichen können, (xvii) unsere Fähigkeit, unsere autonome Laborplattform mit KI-Modellen von Drittanbietern und anderen Technologien zu integrieren, sowie das Tempo der Entwicklung und Einführung solcher Technologien, und (xviii) unsere Fähigkeit, strategische Partnerschaften und Kundenbeziehungen aufrechtzuerhalten und auszubauen, einschließlich derjenigen mit den in dieser Mitteilung genannten Partnern. Die vorstehende Liste von Faktoren ist nicht erschöpfend. Sie sollten die vorstehenden Faktoren sowie die weiteren Risiken und Ungewissheiten, die im Abschnitt „Risikofaktoren" des Jahresberichts von Ginkgo auf dem Formular 10-K beschrieben sind, der am 26. Februar 2026 bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (der „SEC") eingereicht wurde, sowie in anderen Dokumenten, die Ginkgo von Zeit zu Zeit bei der SEC einreicht, sorgfältig abwägen. In diesen Unterlagen werden weitere wichtige Risiken und Ungewissheiten aufgezeigt und erörtert, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen abweichen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten ausschließlich zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Die Leser werden darauf hingewiesen, sich nicht in unangemessener Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen, und Ginkgo übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder zu revidieren, sei es aufgrund neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen. Ginkgo gibt keine Zusicherung, dass das Unternehmen seine Erwartungen erfüllen wird.
Ansprechpartner für Investoren und Medien bei Araceli Biosciences: corporaterelations@aracelibio.com

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Während die Dieselpreise in Teilen Italiens neue Höchststände erreichen, zeichnet sich in Luxemburg eine spürbare Entspannung ab – und in Deutschland profitieren Autofahrer nur eingeschränkt von Steuererleichterungen. In Südtirol kletterte der Dieselhöchstpreis in Bozen Medienberichten zufolge auf 2,288 Euro pro Liter und lag damit am Mittwoch über dem Durchschnitt auf den italienischen Autobahnen. Dort wurden im Schnitt 2,287 Euro pro Liter Diesel fällig. Im gesamtstaatlichen Vergleich ist Südtirol damit weiterhin Spitzenreiter bei den Preisen.
Auch in anderen italienischen Regionen zogen die Dieselpreise deutlich an. In Trient stieg der Selbstbedienungspreis auf 2,274 Euro pro Liter, ein Anstieg um 1,1 Cent binnen eines Tages. Die stärksten Preissprünge wurden jedoch nicht in den teuersten Regionen verzeichnet, sondern im Nordosten und im Westen des Landes: In Friaul verteuerte sich ein einmaliges Volltanken von 50 Litern Diesel um 1,25 Euro, in Ligurien um 1,20 Euro, im Latium um 1,15 Euro. Auf den Autobahnen wurden Tagesanstiege von bis zu zwei Cent je Liter registriert. Der Präsident der nationalen Verbraucherunion, Massimiliano Dona, wirft der Regierung in Rom vor, zu wenig gegen die Preisanstiege zu unternehmen, und warnt vor möglichen Folgen für die Inflation.
Parallel dazu zeigt sich in Luxemburg ein gegenteiliger Trend. Dort wird Diesel nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ab Mitternacht um 6,2 Cent je Liter günstiger und kostet dann 1,995 Euro. Damit fällt der Preis unter die Marke von zwei Euro. Die Benzinsorten Super 95 und Super 98 bleiben stabil bei 1,837 Euro beziehungsweise 2,049 Euro je Liter. Auch Heizöl wird in Luxemburg billiger: Bei Abnahme von mindestens 1.500 Litern sinkt der Literpreis am Mittwoch ebenfalls um 6,2 Cent auf 1,477 Euro. Der Großherzogtum bewegt sich damit preislich klar unter dem Niveau vieler Regionen in Italien.
In Deutschland wiederum kommt eine bereits beschlossene Steuerentlastung für Autofahrer nur begrenzt an. In Sachsen-Anhalt senkte die Bundesregierung vor rund einer Woche die Steuern auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter. Laut dem Portal Benzinpreis-blitz kostete Super E10 am Mittwochnachmittag im Landesdurchschnitt 2,12 Euro pro Liter und damit lediglich rund sieben Cent weniger als am Nachmittag vor Inkrafttreten des Rabatts. Der Dieselpreis lag bei 2,19 Euro pro Liter, rund 15 Cent unter dem Vorkrisenniveau. Die Entlastung erreicht damit nicht vollständig die angekündigte Höhe, zudem spielt laut den Erhebungen die Uhrzeit eine wesentliche Rolle: Je nach Tageszeit fällt der Vorteil für Verbraucher unterschiedlich aus.
Im europäischen Vergleich entstehen damit deutliche Preisunterschiede für Dieselverbraucher. Während Italien mit Rekordständen in Teilen des Landes und spürbaren Tagesanstiegen im Fokus steht, nutzt Luxemburg den Spielraum für Preissenkungen. Deutschland versucht, über Steuersenkungen gegenzusteuern, bislang mit begrenzter Durchschlagskraft an der Zapfsäule. Für Verbraucher bleibt das Umfeld volatil – und die Frage, in welchem Umfang staatliche Eingriffe und Marktbewegungen künftig tatsächlich im Portemonnaie der Autofahrer ankommen.