Anycubic präsentiert auf der RAPID+TCT 2026 sein 3D-Drucker-Portfolio der nächsten Generation und stellt dabei Innovationen im Bereich des mehrfarbigen FDM-Drucks und des großformatigen Harzdrucks in den Mittelpunkt

16.04.2026

BOSTON, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Anycubic, ein weltweit tätiger Hersteller von Desktop-3D-Druckern und Druckmaterialien, präsentierte seine neueste Produktpalette auf der RAPID+TCT 2026 (Stand Nr. 1035), die vom 14. bis 16. April im Boston Convention & Exhibition Center stattfand.

Anycubic Showcases Large-format New Product Lineup in Rapid + TCT 2026

Aufbauend auf der starken Dynamik im Vorfeld der Messe und der anhaltenden positiven Resonanz in den Fachmedien für das gesamte Produktportfolio verzeichnete der Stand von Anycubic während der gesamten Veranstaltung ein anhaltend reges Interesse, wobei insbesondere die mehrfarbigen FDM- und großformatigen Harz-Workflows bei Bastlern, Kreativen und fortgeschrittenen Anwendern große Aufmerksamkeit auf sich zogen.

Die jüngsten Produkteinführungen von Anycubic aus dem FDM- und Harzsortiment wurden von Medien wie CNET, TechRadar und Tom's Hardware vorgestellt, wobei insbesondere die Verbesserungen bei der Benutzerfreundlichkeit, der Druckkonsistenz und der Integration von Mehrfarben-Workflows in den Desktop-Systemen hervorgehoben wurden. Diese bereits bestehende Medienpräsenz setzte sich auf der RAPID+TCT 2026 fort, wo Live-Vorführungen und fertige Druckmuster im Mittelpunkt des Besucherinteresses am Stand standen.

Kobra X: Einsteigermodell in Mehrfarbausführung, von Anfang an integriert

Der Kobra X, der erstmals auf der Formnext 2025 vorgestellt wurde, zog am Stand von RAPID+TCT ein stetiges Publikum an, was vor allem auf die Live-Vorführungen in verschiedenen Farben und die Qualität der Musterdrucke zurückzuführen war. In den Medien wurde vor allem die Benutzerfreundlichkeit und das durchdachte Design hervorgehoben: Tom's Hardware bezeichnet ihn als „hervorragenden Vierfarbdrucker für Einsteiger", während TechRadar ihn als „ein funktionsreiches Modell, das sich perfekt für Einsteiger und Enthusiasten eignet" lobt.

Kobra X wurde für Anwender entwickelt, die in den Mehrfarbendruck einsteigen möchten, ohne externe Farbsysteme oder aufwendige Einrichtung. Die Architektur der zweiten Generation integriert vier Filamentkanäle direkt in den Druckkopf, wodurch der Weg des geschmolzenen Filaments auf etwa 30 mm verkürzt wird – dies verkürzt die Farbwechselzeit um 30–50 % und verringert den Spülabfall in internen Tests um einen ähnlichen Prozentsatz.

Photon P1 Max: Großformat-Harzdrucker – Erweiterung einer bewährten Plattform

Der Photon P1 Max erweitert die Photon-Produktreihe um Anwendungsfälle im Großformat und knüpft damit an den Erfolg des Photon P1 an, der von Medien wie Tom's Hardware für seine gleichbleibende Druckqualität und seine einfache Handhabung in Desktop-Harz-Workflows positiv bewertet wurde. Das Modell im größeren Format baut auf dieser bewährten Grundlage auf und zog auf der Messe das Interesse von Studioanwendern und Kleinproduzenten auf sich.

In einer Prosumer-Desktop-Konfiguration bietet er ein Bauvolumen von 18,3 Litern für Modelle mit einer Höhe von bis zu 300 mm sowie einen temperaturgeregelten Harzbehälter mit 1,9 Litern Fassungsvermögen, der für eine stabilere Viskosität bei längeren Druckvorgängen sorgt. Ein 14-Zoll-Bildschirm mit 12K-Auflösung (11520 × 8640 px) und quadratischen Pixeln von 24,8 × 24,8 μm sorgt für gleichmäßige Detailgenauigkeit über den gesamten Baubereich hinweg. Die duale Konnektivität (WLAN + Ethernet) ermöglicht eine flexible Integration in verschiedene Umgebungen, während die app-basierte Überwachung die Fernsteuerung des Arbeitsablaufs während des gesamten Druckprozesses ermöglicht.

Kobra S1 Max Combo: Skalierung eines etablierten Multicolor-Ökosystems

Als fortschrittlichstes FDM-System von Anycubic baut der Kobra S1 Max Combo auf der Kobra S1-Serie auf, die von Medien wie CNET und TechRadar für ihre ausgewogene Kombination aus Geschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Mehrfarbenfähigkeit gelobt wurde. Der S1 Max erweitert diese Plattform zu einem System im Großformat mit erhöhter Materialkapazität und stieß am Stand auf großes Interesse bei erfahrenen Anwendern und Kreativen.

Das System verfügt über ein Bauvolumen von 350 × 350 × 350 mm³, eine auf 65 °C beheizte Kammer, ein 350 °C heißes Hotend und ein auf 120 °C beheiztes Druckbett und unterstützt technische Kunststoffe wie PC, PA, ABS und Kohlefaserverbundwerkstoffe. In Kombination mit bis zu vier ACE 2 Pro-Modulen ermöglicht es den Druck mit bis zu 16 Farben und verfügt über integrierte Funktionen zur Filamenttrocknung und Feuchtigkeitskontrolle für umfangreiche Workflows mit mehreren Materialien.

Neben den drei Hauptsystemen stießen auch weitere neue Geräte wie der Photon P1, der Kobra S1 Combo, der Kobra 4 und der Kobra 3 Max Combo während der gesamten Messe auf großes Interesse bei den Besuchern.

Das Kontinuum vom Desktop zum Workflow weiterentwickeln

Die Präsentation von Anycubic auf der RAPID+TCT 2026 spiegelt die kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens sowohl im FDM- als auch im Harzbereich wider, die durch zunehmende Automatisierung, eine breitere Materialkompatibilität und leistungsfähigere Desktop-Systeme vorangetrieben wird. In der gesamten Produktpalette liegt der Schwerpunkt weiterhin darauf, den Desktop-3D-Druck in zuverlässigere und flexiblere Arbeitsabläufe in der Praxis zu integrieren.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2957778/Image1.jpg

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Andri Silberschmidt wird zur Schlüsselfigur im Zürcher FDP-Poker um die Regierung

14.04.2026

Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.

Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.

Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.

Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.