Anatomage bringt das Anatomage Theater mit der ersten Installation an der Manchester Metropolitan University nach Großbritannien

16.04.2026

SANTA CLARA, Kalifornien, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Anatomage Inc., ein führendes Unternehmen für fortschrittliche Bildungstechnologie, hat die erste Installation seines Anatomage Theater an der Manchester Metropolitan University in Großbritannien bekannt gegeben und damit einen neuen Standard für die medizinische und naturwissenschaftliche Ausbildung eingeführt. Der komplette Raum, der von einer Reihe hochauflösender LED-Displays unterstützt wird, ermöglicht es den Studenten, reale klinische Szenarien und dynamische wissenschaftliche Umgebungen in einem noch nie dagewesenen Ausmaß zu erkunden. Die Installation stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Bereitstellung von technologiegestütztem Lernen für die nächste Generation von Schülern dar.

The Anatomage Theater at Manchester Metropolitan University. Photo by Sona Media.

Das Anatomage Theater ist eine einzigartige Lernplattform, die fortschrittliche Display-Technologie mit von Anatomage entwickelter Software kombiniert und so äußerst realistische und immersive Lernerfahrungen ermöglicht. Das Herzstück ist ein vollständig sprachinteraktives System, das es den Nutzern ermöglicht, auf natürliche Weise mit realistischen, KI-gesteuerten Patienten in Kontakt zu treten, ohne dass Tastaturen oder Touchscreens erforderlich sind. Diese Patienten werden mit klinisch genauen Vitaldaten, Laborberichten und echten medizinischen Bildgebungsdaten von Anatomage geliefert, so dass die Lernenden in der Lage sind, realistische Eingriffe in einer virtuellen Krankenhausumgebung zu beurteilen und zu üben, wodurch die Notwendigkeit von Schauspielern in Simulationszentren entfällt. Mit einer Bibliothek von Hunderten von Fällen, die gängige klinische Szenarien repräsentieren, unterstützt das System skalierbare, interaktive Schulungen neben immersiven wissenschaftlichen Simulationen und der Erforschung der echten menschlichen Anatomie.

Das Anatomage Theater wurde auf der Grundlage der über 20-jährigen Erfahrung von Anatomage im Bereich der medizinischen und wissenschaftlichen 3D-Inhalte entwickelt und spiegelt den kontinuierlichen Fokus des Unternehmens auf die Förderung der Erlebnispädagogik wider. Als Visionär hinter dem Anatomage Table, dem weltweit ersten virtuellen Seziertisch in Lebensgröße, verfügt Anatomage über unübertroffene Erfahrung in der Nutzung von Spitzentechnologie zur Verbesserung des Verständnisses und der Ergebnisse beim medizinischen und wissenschaftlichen Lernen.

Da Pädagogen danach streben, das Engagement der Studenten zu vertiefen und das Verständnis komplexer Konzepte zu verbessern, sind neue Ansätze erforderlich, um die Kluft zwischen Theorie und praktischer Anwendung zu überbrücken. Das Anatomage Theater ist eine virtuelle Krankenhaus- und Wissenschaftssimulationsumgebung, die die Art und Weise, wie klinische Ausbildung, medizinisches Training und wissenschaftliche Forschung vermittelt werden, neu definiert. Es bietet eine risikoarme, realitätsnahe Erfahrung, die von der Ausbildung an Schulen und Universitäten bis hin zur krankenhausbasierten Berufsausbildung und der Erweiterung von Simulationszentren reicht.

Die Manchester Metropolitan University kann auf eine lange Geschichte der Innovation in Bildung und Forschung zurückblicken und kombiniert modernste Einrichtungen mit bahnbrechenden Lehransätzen. Das Anatomage Theater, das im Dalton Building der Fakultät für Natur- und Ingenieurwissenschaften installiert wurde, spiegelt das Engagement der Universität wider, die Lehre und die Erfahrungen der Studierenden zu verbessern und gleichzeitig eine einzigartige Plattform für die Erkundung klinischer Szenarien, echter menschlicher Anatomie und interaktiver wissenschaftlicher Umgebungen zu bieten. Dieser Meilenstein unterstreicht ihr Engagement für die Vorbereitung der Schüler auf einen erfolgreichen akademischen und beruflichen Werdegang.

„Dank eines Zuschusses des Office for Students in Höhe von 1,27 Millionen Pfund konnten wir unser Angebot an Anatomage-Produkten mit dem neuen Anatomage Theater als Kernstück erheblich erweitern", erklärte Dr. G. H. Evans, Leiter des Fachbereichs Biowissenschaften an der Manchester Metropolitan University. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die erste Einrichtung sind, die diese aufregende Technologie installiert und sie unseren Studenten, die unter anderem Biowissenschaften, Biologie, Krankenpflege und Gesundheitsberufe studieren, zur Verfügung stellt. Dadurch erhalten unsere Studenten Zugang zu Spitzentechnologie, die ihr Lernen, ihre Erfahrungen und ihre Aussichten auf einen Abschluss verbessern wird. Wir freuen uns auch darauf, unsere Partnerschaft mit Anatomage fortzusetzen, indem wir zur Entwicklung von Inhalten für das Anatomage Theater beitragen."

Mit dem weiteren Ausbau dieser Plattform ist Anatomage in der Lage, die virtuelle Krankenhausausbildung und die wissenschaftliche Simulation in akademische und berufliche Umgebungen zu integrieren und die Art und Weise, wie medizinische und wissenschaftliche Ausbildung gelehrt und erlebt wird, neu zu definieren.

Informationen zu Anatomage

Anatomage ist ein Marktführer im Bereich der medizinischen Bildgebung und Ausbildungstechnologie, der das traditionelle Lernen durch kontinuierliche Innovation verändert. Mit einem Ökosystem aus Software und Hardware für die medizinische Bildgebung liefert das Unternehmen erstklassige Anatomie- und Physiologie-Inhalte auf höchstem Genauigkeitsniveau. Anatomage ist bestrebt, seine Technologien weiterzuentwickeln, um das Lernen der Standardanatomie, die medizinische Ausbildung sowie die Behandlungsplanung zu verändern und die wissenschaftliche Ausbildung zu revolutionieren.

Medienkontakt:

dott. Davide Giacomo Tommasi

Anatomage Italy srl

Telefon: +39 02 35 99 05 04

E-Mail: table.europe@anatomage.com

eu.anatomage.com

Anatomage Logo

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2956552/Anatomage_Theater.jpg 

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/460414/5916568/Anatomage_Logo.jpg 

 

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/anatomage-bringt-das-anatomage-theater-mit-der-ersten-installation-an-der-manchester-metropolitan-university-nach-groWbritannien-302743875.html

Other news

Steigende Mieten belasten Schweizer Haushalte – Parteien ringen um Rezepte

13.04.2026

Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.

Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.

SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.