SAN JOSE, Kalifornien, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- AEWIN Technologies, ein Unternehmen der Qisda Group, wird auf der OCP 2026 seine neuesten modularen Systeme auf Basis des DC-MHS-Frameworks vorstellen und dabei den Schwerpunkt auf Server der nächsten Generation sowie auf Lösungen zur zweiphasigen direkten Flüssigkeitskühlung (2P DLC) für Rack-Scale-Architekturen legen. Im Einklang mit dem strategischen Schwerpunkt der Qisda-Gruppe auf KI-Infrastruktur nutzt AEWIN das integrierte Know-how der Gruppe in den Bereichen Computing, Netzwerke, Speicher und Wärmemanagement, um eine flexible, auf Energieeffizienz optimierte Infrastruktur bereitzustellen, die den sich wandelnden Anforderungen von KI-Fabriken effektiv gerecht wird.

AEWIN nutzt die hochmodernen Server-CPUs der AMD EPYC™ 9006-Serie, um ein umfassendes, leistungsstarkes Server-Portfolio anzubieten, das sich durch überlegene Rechenleistung und PCIe-Gen6-Konnektivität für das KI-Zeitalter auszeichnet. Da eine höhere Rechenleistung zu kritischen Herausforderungen beim Wärmemanagement führt, nutzt AEWIN die Spitzentechnologie seiner Tochtergesellschaft, um seine 2P-DLC-Lösungen im Rack-Maßstab zu integrieren und so Infrastrukturen mit hoher Dichte von über 200 kW pro Rack bei reduzierter PUE und langfristiger Nachhaltigkeit zu bewältigen.
Um eine extrem hohe Rechendichte zu erreichen, integriert der BG18-A10710 2P-DLC-Lösungen zur Unterstützung von CPUs mit 600 W TDP und zwei 600-W-GPUs mit einfacher Breite im 1U-Formfaktor, während der 2U-KI-Server BG28-A10710 vier FHFL-PCIe-6.0-x16-Steckplätze mit doppelter Breite zur Unterstützung von 600-W-GPUs bietet. Als neueste Ergänzung des Portfolios ist das Flaggschiff BG48-A20813 ein 4U-KI-Server, der bis zu acht FHFL-GPUs mit doppelter Breite bereitstellt, die speziell für komplexe agentenbasierte KI und das Training von Modellen der nächsten Generation entwickelt wurden.
Für datenintensive Workloads bietet der BS28-A10710 16 E3.S-Laufwerksschächte, während der BX28-A10710 bis zu 12 U.2-NVMe-SSDs oder 24 SATA-Laufwerke für verschiedene Speicherkonfigurationen unterstützt, die KI-Datenpipelines und intelligentes Datenmanagement ermöglichen. Mit einem auf OCP DC-SCM2 basierenden Systemmanagement, das vom ASPEED AST2700 BMC gesteuert wird, sowie redundanten 80 PLUS Titanium-Netzteilen bieten diese Plattformen eine zuverlässige Grundlage für KI-Inferenz, HPC, Cloud-native und Neocloud-Bereitstellungen.
Durch die modulare, auf DC-MHS basierende Architektur und den Rack-Scale-Ansatz demonstriert AEWIN seine Fähigkeit, leistungsstarke, skalierbare und zuverlässige Server für die KI-Infrastruktur zu entwickeln. Durch die Kombination der Server-Expertise von AEWIN mit der fortschrittlichen 2P-DLC-Technologie von Arivor und dem umfassenden Technologie-Ökosystem der Qisda-Gruppe erfüllt die Lösung die wachsende Nachfrage nach KI-Rechenleistung, Hochgeschwindigkeitskonnektivität, Speicherskalierbarkeit und thermischer Effizienz, um Unternehmen dabei zu unterstützen, den Aufbau einer nachhaltigen, leistungsstarken KI-Infrastruktur zu beschleunigen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.aewin.com.
Besuchen Sie AEWIN auf dem OCP Global Summit 2026 vom 12. bis 15. Oktober am Stand Nr. D9.
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.