ABU DHABI, VAE, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- ADGM, das internationale Finanzzentrum („IFC") von Abu Dhabi, blickt auf eine erfolgreiche Teilnahme an der Milken Institute Global Conference 2026 (3. bis 6. Mai) in Los Angeles zurück und rundet damit einen außergewöhnlichen Monat ab, in dem acht große globale Finanzinstitute mit einem verwalteten Vermögen von 4,4 Billionen US-Dollar Pläne für eine Niederlassung im Emirat bekannt gaben.

Während des Besuchs bekräftigte die Delegation unter der Leitung des ADGM-Vorsitzenden, Seiner Exzellenz Ahmed Jasim Al Zaabi, Abu Dhabis Stellung als „Hauptstadt des Kapitals" und hob die Rolle des Emirats als wichtiger Kapitalvermittler zwischen dem globalen Norden und Süden hervor. Neben S.E. Al Zaabi führten Führungskräfte der ADGM am Rande der Konferenz Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern aus aller Welt, institutionellen Anlegern und führenden globalen Vermögensverwaltern, um Abu Dhabis strategische Rolle für die Zukunft des Finanzwesens, globale Investitionsströme und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu erörtern.
Unter Betonung der strategischen Ausrichtung der ADGM, institutionelles Interesse in langfristige Partnerschaften und Markteintritte umzuwandeln, erklärte S.E. Al Zaabi: „Unsere Aktivitäten in den USA spiegeln eine gezielte Strategie wider, die Beziehungen zu den weltweit führenden Kapitalverteilern und Finanzinstituten zu vertiefen. Das globale Kapital tendiert heute zunehmend zu Plattformen, die Vorhersehbarkeit, institutionelle Stärke und globale Vernetzung bieten. Während die ADGM ihr Ziel vorantreibt, zu einem der fünf führenden Finanzzentren der Welt zu werden, stärken wir weiterhin ein weltweit vertrauenswürdiges Ökosystem, das auf regulatorischer Klarheit, zukunftsorientierter Governance und direktem Zugang zu regionalen und internationalen Chancen basiert. Als das am schnellsten wachsende internationale Finanzzentrum (IFC) in der Region hat ADGM eine rasante und außergewöhnliche Dynamik bei der Gewinnung führender globaler Vermögensverwalter entwickelt. Diese Nachfrage spiegelt sich darin wider, dass Unternehmen die weltweit fast 4,4 Billionen USD verwalten, ADGM für ihre Expansion wählen. Während wir unsere globalen Partnerschaften vertiefen, konzentrieren wir uns weiterhin darauf, Kapital zu mobilisieren, Innovationen zu fördern und Abu Dhabis Position als Hauptstadt des Kapitals zu stärken, während wir gleichzeitig die Zukunft der globalen Finanzwelt mitgestalten."
Während der Milken-Konferenz nahm S.E. an einem Kamingespräch auf der Bühne mit Alan Schwartz, dem Vorstandsvorsitzenden von Guggenheim Partners, teil. Während des Gesprächs mit dem Titel „Driving Global Financial Innovation" (Globale Finanzinnovation vorantreiben) hob S.E. den bemerkenswerten wirtschaftlichen Wandel Abu Dhabis und die Rolle der ADGM bei der Gestaltung eines widerstandsfähigen, zukunftsfähigen Finanzökosystems hervor.
S.E. betonte die langfristige Diversifizierungsstrategie der VAE und die strukturelle Widerstandsfähigkeit, die ihrem Wachstum zugrunde liegt, und sagte: „Die Widerstandsfähigkeit der VAE ist das Ergebnis einer bewussten Strategie, nicht einer reaktiven Politik. Was wir heute sehen, ist die Bestätigung dieses Modells – einer Wirtschaft, die darauf ausgelegt ist, auch unter Druck beständige Ergebnisse zu liefern."
S.E. fügte hinzu: „Die ADGM ist weiter gewachsen. Im März 2026 haben wir 284 neue Lizenzen erteilt, gegenüber 270 im Vorjahr, was einem Anstieg von 5,2 % entspricht."
Er hob die Positionierung der ADGM in einer sich rasch wandelnden globalen Finanzlandschaft hervor und kommentierte: „Wir bauen ein Finanzzentrum auf, das für eine neue Ära konzipiert ist – eines, das Offenheit mit institutioneller Stärke und Vernetzung mit langfristig orientiertem Kapital verbindet. Das ist es, was wir meinen, wenn wir sagen, Abu Dhabi sei die Hauptstadt des Kapitals."
Die Teilnahme der ADGM an der Milken-Konferenz folgt auf eine Reihe von Ankündigungen führender Finanzinstitute, die Niederlassungen in ihrem Zuständigkeitsbereich errichten.
Seit Ende März haben Firmen wie Muzinich & Co. (30,5 Mrd. USD), Hillhouse Investment Management (über 100 Mrd. USD AUM), Barings (481 Mrd. USD AUM) und Bain Capital (225 Mrd. USD AUM) Büros in ADGM eröffnet.
Darüber hinaus erhielten in der Woche vor Milken Hashed Global Management Limited (324 Mio. USD AUM) und Rokos Capital Management (22 Mrd. USD AUM) ihre Finanzdienstleistungserlaubnis (FSP), während Capital Group (3,3 Billionen USD AUM) und Man Group (228,7 Mrd. USD AUM) ankündigten, eine Niederlassung in Abu Dhabi eröffnen zu wollen.
Globale Engagements
Im Rahmen der Milken-Konferenz führte die ADGM über 50 hochrangige Gespräche mit weltweit führenden Institutionen, darunter Man Group, Bain Capital, Blackstone, Carlyle Global Investment Management, Coinbase und Guggenheim, und vertiefte damit die Beziehungen zu wichtigen Akteuren im gesamten US-Finanzökosystem.
Im Mittelpunkt dieser Aktivitäten standen Kooperationen, die den Markteintritt in Abu Dhabi erleichtern und die fortschrittlichen regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die globale Vernetzung der ADGM nutzen.
Die ADGM spielt weiterhin eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der umfassenden wirtschaftlichen Vision Abu Dhabis und fungiert als vertrauenswürdiger, zukunftsorientierter Finanzplatz, der sich auf internationale Best Practices und die direkte Anwendung des englischen Common Law stützt.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.