500 Kulinarische Führungspersönlichkeiten der JRE-Jeunes Restaurateurs gestalten gemeinsam die Zukunft der Gastronomie

22.04.2026

KÖLN, Deutschland, 22. April 2026 /PRNewswire/ -- Der Internationale Kongress 2026 der JRE-Jeunes Restaurateurs ist nach zwei intensiven Tagen in Köln zu Ende gegangen. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer darunter über 400 Köche und Gastronomen aus 21 Ländern kamen zusammen, um über die Zukunft einer ganzen Branche nachzudenken.

500 Culinary Leaders from JRE-Jeunes Restaurateurs Unite to Seed the Future of Gastronomy

Unter dem Leitthema RE•GENERATION – SEED THE FUTURE fanden am 19. und 20. April Vorträge, Diskussionen und Begegnungen statt, die Köln für zwei Tage zum Mittelpunkt der internationalen Gastronomie machten. Im Fokus standen Innovation, Nachhaltigkeit und eine zeitgemäße Gastgeberkultur – Themen, die das Selbstverständnis der JRE als zukunftsorientierte Gemeinschaft widerspiegeln.

„RE•GENERATION ist eine Einladung, darüber nachzudenken, wie wir uns weiterentwickeln, unser kulinarisches Erbe stärken, unsere Teams fördern und den Blick bewusst über die Küche hinaus weiten."

Daniel Canzian, Internationaler JRE-Präsident

Ein besonderer Meilenstein war die Erweiterung der JRE nach Südamerika: Gründungsmitglieder aus Argentinien, Chile und Peru traten dem Netzwerk bei und unterstreichen damit dessen globale Strahlkraft und den interkulturellen Austausch innerhalb der Gemeinschaft.

Eröffnet wurde der Kongress mit einem Gala-Dinner, ausgerichtet von JRE-Germany. Vier Zwei-Sterne-Köche präsentierten ein Menü, das regionale Identität und handwerkliche Exzellenz feierte.

Die JRE International Awards zeichneten herausragende Persönlichkeiten in sechs Kategorien aus:

  • Chef of the Year by Pastificio dei Campi – Frédéric Morel
  • Sommelier of the Year by Marchesi Antinori – Johanna Roullier
  • Hospitality Excellence by Mastercard – Jo Grootaers & Lana Kelchtermans
  • Re•Generation by Vaider Group – Massimiliano Mascia
  • Taste of Origin by Parmigiano Reggiano – Pasquale Carfora
  • Sustainability by Marie-Stella-Maris – Sabina & Grega Repovž

Das Programm beleuchtete auch die wachsende Rolle des Kochs als Unternehmer und Führungspersönlichkeit. „Wir sind nicht mehr nur Köche – wir sind unternehmerische Gastgeber. Die Zukunft hängt davon ab, wie wir unsere Teams befähigen", betonte Internationaler JRE-Vizepräsident Nicolai Wiedmer. Internationale JRE-Vizepräsidentin Katrin Steindl hob die zentrale Bedeutung des Service hervor: Echte Gastfreundschaft sei ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Branche.

Den Abschluss bildete eine Feier an Bord eines Schiffes auf dem Rhein sowie die Bekanntgabe einer Partnerschaft mit UNITED WATERWAYS, die auf die Förderung von Spitzenhospitality in der Flusskreuzfahrt und die Ausbildung junger Talente abzielt.

Slowenien wurde als Gastgeberland des Internationalen Kongresses 2028 angekündigt – der nächste Schritt in der internationalen Reise der JRE.

https://jre.eu/en/international-congress-2026

Über JRE-Jeunes Restaurateurs

JRE ist ein internationaler Verband junger Köche und Gastronomen, der sich kulinarischer Exzellenz, Innovation und regionaler Küche verschrieben hat – mit über 400 Restaurants in 21 Ländern.

JRE Press Kit

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2962437/JRE_JEUNES_RESTAURATEURS.jpg

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2808209/5875437/JRE_Logo.jpg

JRE Logo

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Ex-Mitarbeitende fordern rund 2 Millionen Franken von Assistenz-Firma am Flughafen Zürich

14.04.2026

Die frühere Assistenz-Firma Goldair AAS am Flughafen Zürich sieht sich einer Welle von Klagen ehemaliger Angestellter gegenüber. Mehrere Verfahren sind bereits beim Bezirksgericht Bülach hängig, wie der Regionalsekretär des VPOD Luftverkehr, Stefan Brülisauer, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Der Gewerkschaft zufolge dürfte sich die Zahl der klagenden Ex-Mitarbeitenden auf über 100 belaufen.

Im Kern der Auseinandersetzung stehen laut VPOD ausstehende Zahlungen in erheblicher Höhe. Die Gewerkschaft spricht von insgesamt rund 2 Millionen Franken, die frühere Beschäftigte von Goldair AAS nachfordern. Einzelne Klagen belaufen sich demnach auf bis zu 40'000 Franken pro Person. Beanstandet werden insbesondere nicht ausgerichtete Ferienentschädigungen während des Urlaubs sowie eine vertraglich zugesicherte, bezahlte Pause von 30 Minuten, die nicht als Arbeitszeit erfasst worden sein soll.

Goldair AAS war bis 2024 am Flughafen Zürich tätig und bot dort Betreuungsdienste für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität an. Die rund 120 Mitarbeitenden dieses Bereichs wurden Anfang 2025 vom Flughafen übernommen und sind seither direkt beim Flughafen beschäftigt. Goldair AAS selbst war ein Joint Venture zweier Firmen und agierte am Standort Zürich zudem als Bodenabfertiger für Fluggesellschaften wie Chair, Air Serbia, Eurowings, Pegasus, Lot und GP Aviation. Im vergangenen Sommer hatte das Unternehmen bereits wegen der angekündigten Schliessung der Zürcher Station in einem anderen Fall im Fokus gestanden: Nach einem Warnstreik gewährte der Bodendienstleister einen Sozialplan, hielt aber an der Schliessung fest.

Die neuen Klagen sorgen nun auch an den Finanzmärkten für Aufmerksamkeit. Die Titel der Flughafen Zürich AG gaben im Handel an der SIX zwischenzeitlich um 1,92 Prozent auf 245,60 Franken nach. Der operative Assistenzdienst für mobilitätseingeschränkte Reisende liegt mittlerweile vollständig beim Flughafen, die rechtliche Auseinandersetzung richtet sich jedoch gegen den früheren Dienstleister Goldair AAS. Wie rasch das Bezirksgericht Bülach die zahlreichen Verfahren bearbeiten wird und ob es zu Vergleichen kommt, ist offen.