TORONTO, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- 3iQ Corp. („3iQ"), ein weltweit führender Anbieter von Anlagelösungen für digitale Vermögenswerte, freut sich bekannt zu geben, dass ihre in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässige Schwestergesellschaft 3iQ Middle East Ltd eine grundsätzliche Genehmigung (In-Principle Approval, IPA) für eine Lizenz der Kategorie 4 von der Finanzaufsichtsbehörde (FSRA) des ADGM, dem internationalen Finanzzentrum von Abu Dhabi, der Hauptstadt der VAE, erhalten hat. Dies folgt auf die Bekanntgabe ihrer strategischen Partnerschaft mit Further, einem in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Vermögensverwalter für digitale Vermögenswerte (siehe Link zur Bekanntgabe hier), die institutionellen Anlegern den Zugang zu digitalen Vermögenswerten über die Managed-Account-Plattform (QMAP) von 3iQ ermöglicht – eine Plattform, die Startkapital in Höhe von 100 Millionen US-Dollar aus staatlichen Quellen angezogen hat.
Die erfolgreiche Erteilung dieser IPA ist Teil des Ziels von 3iQ, in allen wichtigen Zentren für digitale Vermögenswerte weltweit reguliert und vertreten zu sein, damit sein preisgekröntes Anlageverwaltungsangebot für akkreditierte Anleger rund um den Globus zugänglich ist. Dazu gehören die ersten Bitcoin- und Ethereum-ETFs überhaupt, die an einer großen Börse notiert sind.
Die Aktivitäten von 3iQ im Nahen Osten werden von Rachel Pether, Head of Middle East, geleitet. Rachel kam 2023 zu 3iQ und hat sich in der Region zu einer herausragenden Persönlichkeit entwickelt. Bevor sie zu 3iQ kam, war Rachel fast ein Jahrzehnt lang bei Mubadala, einem in Abu Dhabi ansässigen Staatsfonds, im Team „Capital Markets & Treasury" tätig und arbeitete zuvor als Senior Advisor bei SkyBridge Capital.
Pascal St-Jean, CEO von 3iQ und der Coincheck Group, sagte:
„3iQ ist fest davon überzeugt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate ein wichtiger Knotenpunkt für digitale Vermögenswerte sind, der über ein fortschrittliches Regulierungssystem zum Schutz der Anleger verfügt. Als Vorreiter bei der Bereitstellung innovativer Anlagelösungen für digitale Vermögenswerte und im Rahmen unserer Partnerschaft mit Further Asset Management freut sich 3iQ darauf, seine Präsenz in der Region zu festigen, beginnend mit dem Abu Dhabi Global Market."
Rachel Pether, Head of Middle East bei 3iQ, sagte:
„Dies ist eine spannende Entwicklung für 3iQ, die dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit der proaktiven Aufsichtsbehörde der ADGM zustande gekommen ist. Seit wir im Jahr 2023 in den Vereinigten Arabischen Emiraten Fuß gefasst haben, hat 3iQ Schritte unternommen, um sich als Marktführer in der Region zu etablieren – gestützt auf unsere nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Gewinnung von Staatsvermögen und institutionellem Kapital für digitale Vermögenswerte."
Arvind Ramamurthy, Chief Market Development Officer bei ADGM, sagte:
„Wir gratulieren 3iQ zum Erhalt der IPA durch die FSRA – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Aufbau einer regulierten Präsenz im ADGM. Dieser Meilenstein spiegelt das wachsende Interesse internationaler Unternehmen am dynamischen Ökosystem für digitale Vermögenswerte des ADGM wider, das durch einen fortschrittlichen regulatorischen Rahmen und eine wachsende Gemeinschaft globaler und regionaler Marktteilnehmer gestützt wird. Wir freuen uns darauf, 3iQ bei der weiteren Abwicklung des Lizenzierungsprozesses zu unterstützen und einen Beitrag zum wachsenden Ökosystem für digitale Vermögenswerte in Abu Dhabi zu leisten."
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.