Swiss Prime Site Solutions hebt Fremdfinanzierung zurück und plant fünfte Kapitalerhöhung

05.04.2026


Der Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial (SPSS IFC) nutzt ein starkes Geschäftsjahr 2024/2025 als Basis für seine fünfte Kapitalerhöhung. Der Immobilienfonds hat seine strategischen Ziele nicht nur erreicht, sondern in zentralen Kennzahlen übertroffen. Die Ertragskraft wurde auf hohem Niveau stabilisiert, während die Kostenbasis weiter gesenkt werden konnte. Parallel dazu hat das Fondsmanagement die Bilanzstruktur deutlich gestärkt und die Fremdfinanzierungsquote von 40,7% auf 26,3% zurückgeführt.

Operativ legte der Fonds im Berichtsjahr kräftig zu: Die Totalerträge stiegen um 14,9%, während der Totalaufwand um 12,6% sank. Der Nettoerfolg erhöhte sich damit um 37% auf 17,2 Millionen Franken, die Betriebsgewinnmarge kletterte auf 79,4%. Der Leerstand im Portfolio blieb mit unter 2% auf einem sehr tiefen Niveau. Das Immobilienportfolio wuchs um 32 Millionen Franken auf 463 Millionen Franken; eine weitere Akquisition im Dezember 2025 brachte den Portfoliowert auf nahezu 500 Millionen Franken.

Auch auf Stufe Anlageergebnis legt der SPSS IFC zu. Die kumulierte Anlagerendite belief sich auf 6,4% nach 4,6% im Vorjahr und wurde von einer Cashflow-Rendite von 5,8% getragen. Seit Lancierung erzielte der Fonds per 30. September 2025 eine Outperformance von 15,9 Prozentpunkten gegenüber dem SWIIT-Index. Die im März und November 2025 überzeichneten Kapitalerhöhungen werden in der Mitteilung als Beleg für das anhaltend hohe Vertrauen der Investoren gewertet und bilden die Grundlage für den nächsten Finanzierungsschritt.

Die fünfte Kapitalerhöhung des SPSS IFC ist für April 2026 terminiert. Die Zeichnungsfrist läuft von Montag, 13. April, bis Freitag, 24. April 2026, 12.00 Uhr. Die Liberierung der neuen Fondsanteile ist für Donnerstag, 30. April 2026 vorgesehen. Die Transaktion erfolgt unter Wahrung der Bezugsrechte der bestehenden Anteileigner. Seit der Börsenkotierung vom 9. Dezember 2025 steht der Fonds auch privaten Anlegerinnen und Anlegern offen, die damit Zugang zu einem renditestarken, überwiegend kommerziell ausgerichteten Immobilienportfolio mit konservativerer Verschuldungsstruktur erhalten.

Other news

Erholungsrally in Paris, London und Zürich – doch Investoren bleiben vorsichtig

03.04.2026


Europäische Aktien haben am Mittwoch deutlich zugelegt, angetrieben von der Hoffnung auf eine Entspannung im Konflikt mit dem Iran. Auslöser waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der ein mögliches Ende der Angriffe auf den Iran in zwei bis drei Wochen in Aussicht stellte. Die Märkte in den USA und in Fernost hatten daraufhin bereits kräftig vorgelegt; die Handelsplätze in Paris, London und Zürich schlossen sich der Aufwärtsbewegung an, wenn auch mit etwas moderateren Zuwächsen.

Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50, gewann im Tagesverlauf rund 2 Prozent auf etwa 5679 Punkte. Auch ausserhalb des Euroraums drehten die Märkte deutlich ins Plus: Der Schweizer SMI stieg um gut 1,4 Prozent auf knapp 12.964 Zähler, der britische FTSE 100 legte um knapp 2 Prozent auf gut 10.374 Punkte zu. An den europäischen Börsen dominierten Erholungsbewegungen, insbesondere in zuvor stark belasteten Branchen.

Im Fokus standen vor allem Bankwerte, die nach einer Phase spürbarer Schwäche zu den Gewinnern des Tages zählten. Die Branche hatte im vergangenen Jahr kräftig zugelegt, war in den vergangenen Wochen jedoch wegen wachsender Konjunktursorgen infolge des Iran-Krieges unter Druck geraten. Nun griffen Investoren wieder zu – unter anderem lagen Papiere von BNP Paribas mit einem Aufschlag von über vier Prozent gut im Rennen. Auch Aktien zyklischer Sektoren und Teile des Reise- und Luftfahrtsegments waren gesucht, während der Energiesektor als einziger im Minus notierte.

Die Kursgewinne gingen jedoch nicht mit ausgelassener Stimmung einher. "Die Stimmung der Investoren hellt sich zwar etwas auf, dennoch zeigt sich noch keine Euphorie an den europäischen Handelsplätzen", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Marktbeobachter verweisen auf das weiter bestehende Konfliktrisiko: "Der Konflikt ist nicht gelöst und der Zeitplan bleibt unsicher", betonte Maximilian Wienke vom Broker eToro. Auch die Ölpreisentwicklung signalisiert eher verhaltenen Optimismus – die Notierungen sind zwar mehrfach kurzfristig unter die Marke von 100 US-Dollar gefallen, sind aber bislang nicht nachhaltig eingebrochen. Entsprechend gaben Öl- und Energieaktien nach, ohne dass es zu dramatischen Verkäufen kam.