
Die naoo AG hat den geplanten Technologiewechsel bei ihrer Social-Media- und Commerce-Plattform vollzogen und die neue Generation-V-App vollständig auf iOS und Android ausgerollt. Wie das in Zug und Zürich ansässige Unternehmen mitteilte, ist die aktualisierte Anwendung nach dem zuvor angekündigten Plattform-Launch nun für alle Nutzer verfügbar. Der Rollout sei reibungslos und im vorgesehenen Zeitplan verlaufen, sämtliche Kernfunktionen stünden stabil und vollumfänglich zur Verfügung.
Mit Generation V führt naoo eine grundlegend erneuerte Plattformumgebung ein. Dazu gehören eine neue Navigationsstruktur, eine verbesserte Performance und eine deutlich optimierte Nutzererfahrung. Das Unternehmen wertet den erfolgreichen Start als Bestätigung der Einsatzbereitschaft der neu aufgebauten Frontend- und Backend-Architektur, die auf eine skalierbare Nutzung ausgelegt ist. Zugleich markiert der Launch den Übergang von einer Phase der Plattformentwicklung hin zur aktiven Skalierung und Nutzergewinnung.
Unterstützung erhält naoo dabei aus der Influencer-Szene. Kevin Lütolf, Social-Media-Influencer und Medienunternehmer mit globaler Reichweite, bezeichnete die neue Version als „Quantensprung in Sachen Nutzererfahrung“. Er verweist dabei insbesondere auf die Kombination aus Authentizität, Gamification-Elementen und lokalem Content, die naoo nach seinen Worten bereits zuvor ausgezeichnet habe und die nun in einer weiterentwickelten App-Umgebung angeboten werden.
Gründer und Hauptaktionär Thomas Wolfensberger sieht in Generation V eine leistungsstarke Entwicklungsplattform, auf der modernes Design, skalierbare App-Technologie und Künstliche Intelligenz zusammenkommen. Der erfolgreiche Rollout auf beiden großen mobilen Betriebssystemen zeige, dass das neue technologische Fundament nicht nur konzeptionell, sondern auch operativ bereit und skalierbar sei. Die weiterentwickelte App-Umgebung bildet damit die Basis für den nächsten Wachstumsschritt der Social-Media- und Commerce-Plattform.

Das See-Spital in Horgen reorganisiert seine Finanzierung mit einem Sale-and-Lease-Back-Geschäft: Die Liegenschaft am Standort Horgen – Gebäude und Grundstück – wird an die auf Spitalimmobilien spezialisierte Infracore SA veräussert und im Rahmen eines langfristigen Mietvertrags zurückgemietet. Die von der an der SIX kotierten Beteiligungsgesellschaft Aevis Victoria kontrollierte Infracore wird damit neue Eigentümerin der Infrastruktur, während das See-Spital die bestehenden Flächen unverändert weiter nutzt.
Im Zentrum der Transaktion steht die Refinanzierung einer ausstehenden Anleihe des See-Spitals über 100 Millionen Franken, die am 3. Juli 2026 zur Rückzahlung fällig wird. Die Obligation war vor acht Jahren zur Finanzierung eines Neubaus aufgenommen worden. Durch den Verkauf der Liegenschaft und den anschliessenden Rückmietvertrag schafft das Spital nach eigenen Angaben eine solide Basis für die Ablösung der fälligen Schuld und stärkt seine finanzielle Basis.
Mit Infracore holt sich das See-Spital eine Partnerin mit ausgewiesener Erfahrung im Schweizer Spitalimmobilienmarkt an Bord. Das Portfolio des Immobilienunternehmens umfasst rund 47 Liegenschaften an 19 Standorten, darunter die Privatklinik Bethanien in Zürich und das Spital Zofingen. Der langfristige Mietvertrag soll den Spitalbetrieb in Horgen nachhaltig absichern; die medizinischen Leistungen können auf der bestehenden Infrastruktur aufbauen, während immobilienbezogene Aufgaben bei Infracore gebündelt werden.
Strategisch eröffnet die Transaktion dem See-Spital zusätzlichen Spielraum: Durch die Freisetzung von gebundenem Kapital sollen Mittel für den Ausbau des medizinischen Angebots, Investitionen in medizintechnische Ausstattung und die weitere Digitalisierung bereitgestellt werden. Im Unterschied zu anderen Häusern im Kanton Zürich, die mit deutlich schwierigeren Refinanzierungsbedingungen konfrontiert sind, setzt das See-Spital damit frühzeitig auf eine strukturelle Lösung über den Immobilienmarkt, um seine langfristige Ausrichtung als Gesundheitscampus zu festigen.